Analysten der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, stellen fest, dass das Pfund gegenüber dem US-Dollar leicht nachgibt und sich schwächer entwickelt als die meisten G10-Währungen. Dies gilt trotz restriktiver Kommentare von BoE-Mitglied Mann, die auf Zurückhaltung gegenüber weiteren Lockerungen hindeuten. Stabilere Zinsdifferenzen zwischen Großbritannien und den USA stützen zwar etwas, doch die britische Politik und die an den Optionsmärkten eingepreiste Absicherung gegen Abwärtsrisiken – einschließlich steigender Erwartungen eines möglichen Rücktritts von Premierminister Starmer – belasten GBP/USD im Vorfeld der BIP-Daten für das vierte Quartal.
Pfund unter Druck durch politische Risikoprämie
„Die Kommentare von BoE-Mitglied Mann, die als geldpolitischer Falke gilt, hoben den positiven Beitrag der Importpreise zur Inflation hervor – ein Hinweis auf eine gewisse Zurückhaltung gegenüber weiteren Lockerungen zumindest von einem Mitglied des geldpolitischen Ausschusses.“
„Die Zinsdifferenzen zwischen Großbritannien und den USA scheinen sich stabilisiert zu haben und bieten dem Pfund eine gewisse fundamentale Unterstützung, nachdem sich die Zinserwartungen nach der dovish interpretierten BoE-Entscheidung der vergangenen Woche auf einem niedrigeren Niveau eingependelt haben.“
„Die britische Politik bleibt ein Belastungsfaktor für das Pfund, und der Optionsmarkt preist weiterhin eine höhere Prämie für den Schutz vor Abwärtsrisiken ein. Dies spiegelt anhaltende Sorgen über die Führung von Premierminister Starmer wider.“
„Die Polymarket-Wahrscheinlichkeiten für einen Abgang steigen, trotz der am Montag bekundeten Unterstützung durch Starmer’s Kabinettsmitglieder und potenzielle Rivalen.“
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