EUR/GBP Analyse (Euro Pfund)



1. Neueste Nachrichten und Analysen

Nachrichten zu EUR/GBP

Analysen zu EUR/GBP

2. Technische Analyse

Sponsor broker



EUR/GBP BULLISH PERCENTAGE INDEX

Alle technischen Analysen zum EUR/GBP ansehen

3. Fundamentale Analyse

Konjunkturdaten



4. Übergeordnetes Bild

INSTITUTIONEN & MENSCHEN MIT DEM MEISTEN EINFLUSS AUF DEN EUR/GBP

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die Zentralbank der Europäischen Union, deren vorrangige Aufgabe es ist, Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten und so die Kaufkraft des Euros zu erhalten. Die EZB verfolgt das Ziel, die jährliche Inflationsrate auf mittlere Sicht unter, aber nahe 2 % zu halten. Darüber hinaus kontrolliert die EZB mithilfe ihrer Zinspolitik die Geldmenge. Die drei Organe der EZB sind: der EZB-Rat, das EZB-Direktorium und der erweiterte Rat. Er umfasst Präsident und Vizepräsident der EZB sowie die Präsidenten der Zentralbanken aller EU-Mitgliedsstaaten. Christine Lagarde wurde im November 2019 vom Europäischen Rat als EZB-Präsident bestimmt.

Die Bank of England ist die Zentralbank des Vereinigten Königreichs Großbritanniens. Gegründet wurde sie 1694 und 1946 verstaatlicht. Sie nimmt alle Funktionen einer Zentralbank war, um die Preisstabilität zu sichern. Abhängig davon unterstützt sie die Wirtschaftspolitik der Regierung. Außerdem hat die Bank of England das Monopol zur Banknotenausgabe in England und Wales, setzt die amtlichen Leitzinssätze fest, managt die Devisen- und Goldbestände des Landes und führt das Vermögensverzeichnis und den Vermögenshaushalt der Regierung.


Christine Lagarde

Christine Lagarde wurde 1956 in Paris, Frankreich, geboren. Sie absolvierte die Pariser West University Nanterre La Défense und wurde am 1. November 2019 Präsident der Europäischen Zentralbank. Davor war sie von 2011 bis 2019 Vorsitzende und Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds. Lagarde hatte zuvor verschiedene leitende Ministerposten in der französischen Regierung inne: Sie war Ministerin für Wirtschaft, Finanzen und Industrie (2007-2011), Ministerin für Landwirtschaft und Fischerei (2007) und Handelsministerin (2005-2007). 

Andrew Bailey

Andrew Bailey ist seit dem 16. März 2020 Gouverneur der Bank of England. Er wurde am 20. Dezember 2019 zum neuen Gouverneur der BoE ernannt. Bailey wurde 1959 in Leicester geboren und schloss sein Studium am Queens' College mit einem BA in Geschichte und 1985 mit einem PhD an der Fakultät für Geschichte der Universität Cambridge ab. Bevor er Gouverneur der BOE wurde, war Andrew Bailey in verschiedenen Bereichen der Bank tätig, zuletzt als Exekutivdirektor für Bankdienstleistungen und Hauptkassierer sowie als Leiter der Special Resolution Unit (SRU) der Bank. Zuvor war er unter anderem als Privatsekretär des Gouverneurs und als Leiter der Abteilung für internationale Wirtschaftsanalyse in der Währungsanalyse tätig.


Nachrichten & Analysen zur EZB

Nachrichten & Analysen zur BoE


Über den EUR/GBP

Das Währungspaar der zwei wichtigsten Länder in Europa gibt an, wie viele Pfund gebraucht werden, um einen Euro zu erwerben. Als Hochzinswährungspaar ist die auf täglicher Basis berechnete Volatilität sehr begrenzt. Kursreaktionen sind vor allem bei Zentralbankentscheidungen und politischen Ereignissen in dem jeweiligen Land zu erwarten. 

KORRELIERENDE PAARE

EUR/USD

Der EUR/USD (oder Euro Dollar) wird im Fachjargon als "Major" bezeichnet. Es ist das am häufigsten gehandelte Währungspaar auf der ganzen Welt. Die Gruppe der "Majors" umfasst außerdem folgende Währungspaare: GBP/USD, USD/JPY, AUD/USD, USD/CHF, NZD/USD und USD/CAD. Seine Beliebtheit verdankt das Paar dem Umstand, dass es zwei große Volkswirtschaften umfasst: die europäische und die amerikanische Wirtschaft. Der Euro als erstgenannte Währung des Paares wird Basiswährung, der US Dollar als zweitgenannte Währung als Kurswährung genannt. Der EUR/USD ist für mehr als die Hälfte aller Geldflüsse an den internationalen Devisenmärkten verantwortlich. Das Auftreten von Gaps ist deshalb beinahe unmöglich.

Normalerweise ist es während des asiatischen Geschäfts sehr ruhig, da marktbewegende Makrodaten hauptsächlich in der europäischen oder amerikanischen Sitzung veröffentlicht werden. Die Handelsaktivität steigt, sobald die europäischen Trader an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Sofort werden Kundenorders ausgeführt, passende Orders gematcht, Limits geprüft und das Orderbuch geführt. In der Regel passiert am Mittag nicht viel. Häufig tendieren die Paare seitwärts. Denn viele Trader gehen zum Mittagessen. Am Nachmittag mit der amerikanischen Eröffnung kommt dann wieder Bewegung in den Markt.

GBP/USD

Der GBP/USD (oder Pfund Dollar)wird im Fachjargon als "Major" bezeichnet. Es zählt zu den am häufigsten gehandelten Währungspaaren auf der ganzen Welt. Die Gruppe der "Majors" umfasst außerdem folgende Währungspaare: EUR/USD, USD/JPY, AUD/USD, USD/CHF, NZD/USD und USD/CAD. Das Paar wird auch "Cable" genannt. Der Name resultiert aus dem ersten transatlantischen Kabel (Cable), welches durch den Atlantik verlegt wurde, um so Großbritannien mit den USA zu verbinden. Diese Bezeichnung hatte ihren Ursprung im Jahr 1866. Das macht den GBP/USD zu einem der ältesten Währungspaare auf der Welt.

Die Beliebtheit des Pfund Dollars beruht auf der Tatsache, dass es zwei starke Volkswirtschaften repräsentiert: die britische und die amerikanische Wirtschaft. Der Cable ist ein häufig gehandeltes Währungspaar bei dem das Pfund die Basiswährung und der US Dollar die Kurswährung ist. Nach dem Brexit-Votum haben gestiegene Sorgen vor einem harten Brexit das britische Pfund stark unter Druck gesetzt. Hauptgrund für die Verunsicherung an den Finanzmärkten ist der Austritt aus dem europäischen Binnenmarkt.