US DOLLAR INDEX NACHRICHTEN - FXSTREET


Der US-Dollar Index, der die Stärke des USD gegenüber seinen 6 wichtigsten Rivalen darstellt, baut seine Erholung aus und so findet der Handel nun im Bereich von 89,00 statt.

US Dollar Gebote nach Daten

Das Kaufinteresse gegenüber dem Index legte zu, nach dem es am Mehrjahrestief im Bereich der 88,30/20 einer Bodenbildung gekommen war.

Die viel versprechenden Ergebnisse des US Immobiliensektors unterstützen die Aufwärtsbewegung und der besser als erwartete Reuters/Michigan Index trug seinen Teil zur Aufwärtsbewegung bei.

Die US Verbraucherstimmung verbesserte sich im aktuellen Monat von 95,7 zuvor auf 99,9. Die Verbraucher Erwartungen liegen bei 90,2 und die aktuellen Bedingungen bei 115,1, so dass sämtliche Lesungen über den Prognosen liegen.

Die 10-Jahres Anleihenrenditen der USA erreichten indes ihr Tagestief bei 2,86 %.


1. Technische Studien

"Der negative Druck gegenüber dem Dollar führt dazu, dass es der USD/JPY weiterhin schwer haben wird. Kurzfristig sehen wir Abwärtsrisiken im USD/JPY und EUR/JPY, bei schwankenden Marktbewegungen und einer überbeanspruchten JPY Short Positionierung. Aus technischer Sicht liegt im USD/JPY die nächste wichtige Unterstützung bei 106,51. Die Reaktionen der Bank of Japan (BoJ) müssen jedoch im Auge behalten werden, da diese dem USD/JPY eine Unterstützung bieten könnten."

DXY PREISSENSIBILITÄT

DXY BULLISH PERCENTAGE INDEX


2. Fundamentale Studien

Seit den Hochs Ende Dezember 2016 verlor der USD mehr als 11 Prozent. Gleichzeitig hatten sowohl der Euro wie auch der Yen teilweise 12 Prozent bzw. 6 Prozent gegenüber dem USD aufgewertet. Diese Abwertung geschah vor dem Hintergrund dreier Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank und der Ankündigung zur Normalisierung der billionenschweren Bilanzsumme. 

Ist der US-Dollar nun bereit zum Abheben, vor allem im Lichte der jüngsten Äußerungen einiger amerikanischer Währungshüter? Wir glauben, ja, und erwarten, dass der DXY zum Jahresende hin wieder deutlich zulegen könnte. Schließlich schreien die optimistischen Aussagen einiger Notenbanker für eine tiefgreifende Erholung der amerikanischen Währung. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Vertrauen in die US-Regierung zunimmt. Den Stein ins Rollen bringen würde Donald Trump, indem er bei der Steuerreform, endlich Nägel mit Köpfen macht.

Kurzfristig ist aber das größte Risiko für den US-Dollar der anhaltende Konflikt zwischen Trump und seinem nordkoreanischen Amtskollegen Kim. Sollte die Lage tatsächlich eskalieren, dürfte der Greenback starke Verluste einfahren.

EURUSD - WAS STEHT HEUTE AUF DER AGENDA?


3. Neueste Nachrichten und Analysen

Nachrichten zu DXY

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen im Dezember um 4,6%

Analysen zu DXY

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Comparative chart

Vergleichen Sie die Wertentwicklung des U.S. Dollar Index (orange Linie) seit Dezember 2015 mit der Wertentwicklung des S&P 500 Aktienindex (grüne Linie), dem Spot Gold (braune Linie) und dem Dow Jones Utilities Average Index, einem Stimmungsbarometer für die Renditen zehnjähriger amerikanischer Staatsanleihen. Für mehr Informationen zoomen Sie bitte herein. 


BULLISH PERCENT INDEX

Der Bullisch Prozent Index misst die Stärke einer Währung im Vergleich zu 20 anderen Währungen. 

Für jede dieser Währungen berechnen wir eine Cross-Rate und transformieren diese auf einen Kurs- und Zeichenchart.

Es bewertet dann wie viele dieses Crosses bullisch sind.

Der Prozentsatz gibt Hinweise darüber, wie bullisch die Währung per Vortagesschlusskurs gegenüber den anderen 20 Währungen war.


Fed

Nachrichten zur Fed

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Dollar Index, USDX

Der US-Dollar-Index (USDX) ist ein Index (oder ein Maß) für den Wert des US-Dollars im Verhältnis zu einem Korb von Fremdwährungen. Bei diesen Währungen handelt es sich um den Euro (der 57,6 % der Gewichtung ausmacht), den japanischen Yen (13,6 %), das britische Pfund (11,9 %), Kanadischer Dollar (9,1 %), Schwedische Krone (4,2 %) und Schweizer Franken (3,6 %). Der Index wurde 1973 - mit der Aufhebung des Bretton-Woods-Abkommens - mit einer Basis von 100,000 begonnen, und die Werte sind seitdem relativ zu dieser Basis. Wenn der aktuelle Wert zum Beispiel 99,800 beträgt, bedeutet dies, dass der Dollar seit Beginn des Index um 0,2 % gefallen ist (99,800 - 100,000).
Da der Dollar-Index ein geometrisch gewichteter und kein handelsgewichteter Index ist, ist er übermäßig auf Europa konzentriert und enthält zwei der vier wichtigsten Handelspartner der USA, nämlich Mexiko und China, nicht. Er wird offenbar weder von Unternehmen noch von vielen Vermögensverwaltern, wie Investmentfonds, Versicherungsgesellschaften und Stiftungen, genutzt. Es handelt sich in erster Linie um ein spekulatives Instrument. Es ist auch wichtig zu wissen, dass ein geometrisches Mittel den Wert des USD im Laufe der Zeit künstlich absenkt.

ORGANISATIONEN, MENSCHEN UND KONJUNKTURDATEN, DIE DEN US-DOLLAR-INDEX BEEINFLUSSEN

Die folgenden Organisationen und Menschen beeinflussen die Kursrichtung des US DOLLARINDEX:

  • Fed, die Federal Reserve Bank of the United States, deren Präsident Jerome Powell ist. Die Fed kontrolliert und steuert die Geldpolitik durch Instrumente wie den Leitzinsen, der Mindestreserve und als Kreditgeber letzter Instanz für den Bankensektor in Krisenzeiten.
  • Die US-Regierung (und ihr Präsident Donald Trump): Ereignisse wie offizielle Regierungserklärungen, Budgets, neue Gesetze und Regulierungen oder fiskalpolitische Veränderungen können den Wert des US-Dollar-Index steigern oder sinken.
  • Das US-Finanzministerium, dass seine Funktion als „Verwalter der amerikanischen Wirtschaft sowie des Finanzsystems sieht und eine einflussreiche Rolle in der Weltwirtschaft einnimmt.“ Gleitet wird das Finanzministerium von Steven Mnuchin.
  • Das US-BIP (Bruttoinlandsprodukt) umfasst den Wert aller in den USA in einem bestimmten Zeitraum hergestellte Waren und Dienstleistungen. Das BIP ist eine Bruttomessung der Marktaktivität, weil es signalisiert, in welchem Tempo die Volkswirtschaft wächst oder schrumpft. Wenn die Bruttoinlandsprodukt höher als erwartet ausfällt, führt das auf den Devisenmärkten zu einem steigenden Kurs des US-Dollar-Index. Umgekehrt sinkt der Kurs des US-Dollar-Index, wenn die Analystenschätzungen deutlich verfehlt werden.