FOMC Sitzung Zinsentscheidung (FED) | Nachrichten, Analysen, Prognosen


Fed J. Powell

Fed Analyse: Dollar mag das Dot-Plot Mini Upgrade überhaupt nicht

Die FOMC erhöhte ihre Zinssätze wie erwartet  auf 1,75 %. Die Erwartungen an 3 Zinserrhöhungen im Jahr 2018 blieben unverändert und genau das ist es was den Dollar Bullen schwer im Magen liegt. Die Zinsprognosen für 2019 wurden von 2,7 % auf 2,9 % angehoben und für 2020 kam es zu einer Anhebung von 3,1 % auf 3,4 %.

Jerome Powell wird seine 1. Zinsentscheidung fällen und dass es zu einer Zinserhöhung kommt gilt als sicher. Der Dot-Plot, der den Weg der Fed in Bezug auf den Verlauf der Zinsen darlegt, wird im Fokus der Investoren stehen und er kann durchaus hawkish ausfallen. Aber die anschließende Powell Pressekonferenz muss nicht unbedingt den gleichen Ton anschlagen. Da es sich um die 1. Zinsentscheidung unter dem neuen Fed Vorsitzenden der Jerome Powell handelt, wird diese wichtiger sein als die folgenden. Dies liegt aber nicht unbedingt am Zinssatz selbst, der von Powell wahrscheinlich von 1,25 % bis 1,50 % auf 1,50 % bis 1,75 % angehoben wird.

Erster Gang - Veröffentlichung des Dot-Plot

Am 21. März um 19:00 Uhr wird es zu der Veröffentlichung kommen und hinzu kommt wie gewöhnlich das Statement und vor allem die Wirtschaftsprognose der Fed. Dieser bunten Mix wird es sein, der am Markt für eine erste Reaktion sorgt.

Alle stimmberechtigten und nicht stimmberechtigten FOMC Mitglieder werden ihre Prognosen zum Wachstum, der Inflation, der Beschäftigung und dem Zinsniveau abgeben. Die Prognose zum Zinsniveau ist auch als Dot-Plot bekannt und sie liefert den Märkten einen Einblick, wie sich die FOMC Mitglieder den Verlauf der Zinsen in der Zukunft vorstellen. Die Veröffentlichung des Berichts im Dezember zeigte, dass die Fed von 3 Zinserhöhungen im Jahr 2018 ausging.

Doch nun steht die große Frage im Raum, ob es dieses Jahr möglicherweise zu 4 Zinserhöhungen kommen wird?

Die Märkte tendieren leicht zu 4 Zinserhöhungen, sind sich aber nicht zu 100 % sicher und somit ist dieses Ereignis auch nicht zu 100 % eingepreist. Sollte es nun zu solch einem Upgrade kommen, so würde dies den Dollar unterstützen und bleibt es bei lediglich 3 Zinserhöhungen, würde dies zu Lasten des Dollar gehen.

In seiner Anhörung vor dem Kongress am 27. Februar, sagte Paul, dass sich seit der letzten Veröffentlichung des Dot-Plot im Dezember einige Dinge geändert haben. In diesem Zusammenhang nannte er positive Entwicklungen wie die Steuersenkungen, Steuerausgaben, eine höhere Inflation und höhere Löhne. Dies war bereits ein 1. Hinweis darauf, dass es zu einem Upgrade des Dot-Plot kommen kann.

Doch an dieser Stelle darf man nicht vergessen, dass es seitdem zu einer Verlangsamung des Lohnwachstums von 2,9 % im Januar auf 2,6 % im Februar kam und auf Monatsbasis betrug das Wachstum lediglich 0,1 %. Auch die Inflation konnte nicht weiter beschleunigt werden, da der Kern CPI auf Jahresbasis bei 1,8 % lag und es auf Monatsbasis zu einer Verlangsamung von 0,3 % auf 0,2 % kam.

Wird die Fed also in Anbetracht dieser Veränderungen den Dot-Plot doch lieber bei 3 Zinserhöhungen belassen?

Die Antwort ist wahrscheinlich Nein. Das FOMC besteht aus Gouverneuren die permanente Wähler sind und den regionalen Fed Präsidenten. Diese Präsidenten sind im Vergleich zu den Gouverneuren mehr hawkish eingestellt. Was die Zinsentscheidung anbetrifft, so können nicht alle Präsidenten an der Abstimmung teilnehmen, so dass es jedes Jahr zu einem Wechsel kommt. Außerdem findet die Abstimmung in einem Raum statt und die meisten stimmberechtigten Mitglieder schließen sich dem Fed Vorsitzenden an.

In der Vergangenheit war es regelmäßig so, dass die Märkte zuerst auf den Dot-Plot reagierten. Zeigt dieser nun tatsächlich 4 Zinserhöhungen für das Jahr 2018, so könnte der US-Dollar in einer ersten Reaktion steigen. Das begleitende Statement kann jedoch schon wieder moderater ausfallen, aber der Fokus wird auf dem Dot-Plot liegen.

Anschließend haben die Märkte eine halbe Stunde Zeit um sich die Sache näher anzusehen: den genauen Wortlaut des Statement, die Änderung des Dot-Plot für das Jahr 2019, den aktuellen Zinssatz und die Prognosen. Nach einer ersten Reaktion ist mit Gewinnmitnahmen zu rechnen, vor allem wenn die anderen Faktoren moderater ausfallen sollten.

Zweiter Gang - Powells Pressekonferenz

Um 19:30 Uhr wird der Fed Vorsitzende seine 1. Pressekonferenz im Zusammenhang mit seiner Zinsentscheidung geben. Er wird zunächst die Entscheidung erläutern und wahrscheinlich sein Vertrauen zum Ausdruck bringen. Eine Zentralbank kann die Zinssätze nicht erhöhen, ohne eine plausible Begründung dafür zu liefern und dieser muss in jedem Fall sein, dass es der Wirtschaft gut geht. Der jüngste Anstieg der Arbeitsplätze um 313K im Februar ist eine gute Basis für das Vertrauen in die Wirtschaft. Die Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Fed.

Im Anschluss kann er sich jedoch für eine differenziertere Wortwahl entscheiden. Er wird von den Reportern auch zwangsläufig nach dem Dot-Plot gefragt werden und in diesem Zusammenhang wird er sagen, dass dieser keine verbindliche Verpflichtung darstellt, sondern lediglich die Ansichten der verschiedenen Mitglieder widerspiegelt. Sollte er persönlich nicht für 4 Zinserhöhungen im Jahr 2018 sein, so würde sich der vorherige Anstieg des Dollar als nichts weiter als heiße Luft erweisen.

Es gibt gute Gründe skeptisch zu sein, vor allem in Bezug auf das 2. Mandat der Fed, die Inflation:

  1. Lohnwachstum: Powell hat in seiner Anhörung bereits eine vorsichtigere Herangehensweise an die Löhne zum Ausdruck gebracht. Der Rückgang des Lohnwachstums auf 2,6 % (Jahr) wird zwangsläufig dazu führen, dass die Fed auf weitere Daten warten muss.
  2. Inflation: Das von der Fed bevorzugte Maß für die Inflation ist der Kern PCE, der erst am Monatsende veröffentlicht wird. Allerdings signalisierte der Kern CPI bereits, das eine Beschleunigung der Inflation unwahrscheinlich ist.
  3. Wachstum: die USA konnten im 2. Quartal 2017 und auch im 3. Quartal 2017 ein solides Wachstum von mehr als 3,0 % (Jahr) aufweisen. Die Zahlen für das Q4 liegen mit 2,5 % bereits unter diesem Niveau. Es handelt sich zwar erst um die 2. Lesung, aber die Indikatoren für das 1. Quartal 2018 sind sehr beunruhigend. Die Einzelhandelsumsätze enttäuschten immer wieder und das BIP der Atlanta Fed zeigt für dieses Quartal nur noch ein Wachstum von 1,9 %. Die Fed kann den schwarzen Peter durchaus dem Wetter zu schieben, aber dennoch wird sie es vorziehen eine vorsichtigere Haltung einzunehmen.
  4. Handel: Seit der Powell Anhörung gab es einige Entwicklungen die so nicht vorhersehbar waren. Präsident Trump kündigte Zölle auf Stahl und Aluminium an, was zu Ängsten vor einem Handelskrieg führte. Die Journalisten werden auch dieses Thema aufgreifen, doch der erfahrene Anwalt wird sich nicht zu politischen Aussagen hinreißen lassen. Dennoch kann er darauf verweisen, dass das Risiko über die Zukunft des Handels zu Unsicherheit für die Wirtschaftsprojektionen führt und die Fed dieses möglicherweise stärker berücksichtigen muss. Alles in diese Richtung kann den Dollar belasten.

Das Dessert - Die Reaktion des Marktes

Die Märkte werden bereits auf den 1. und 2. Gang reagieren und wenn Powell gegen 20:30 Uhr fertig ist, werden sie genügend Zeit haben alles vollständig zu verarbeiten und das Ereignis in seiner vollen Bandbreite erfassen. Analysten, Journalisten und Fed Beobachter melden sich dann zu Wort.

Ein weiterer wichtiger Schritt wird die Eröffnung der Tokio Märkte und anschließend der Märkte in Europa am Donnerstag sein, da diese erst dann auf die Geschehnisse reagieren können.

Wenn diese Analyse richtig ist, wird der Dollar zuerst steigen und dann fallen, was mit Chancen verbunden ist. Natürlich gibt es auch einige weitere Szenarien.

  • Dovish: bleibt der Dot-Plot bei 3 Zinserhöhungen, so wird dies den Dollar auf jeden Fall belasten.
  • Sehr hawkish Dot-Plot: Die Anhebung des Dot-Plot auf 4 Zinserhöhungen im Jahr 2018 und auch die Anhebung der Prognosen für 2019 und eine Zinserhöhung mit der Sitzung im März, würden den US-Dollar vor der Powell Pressekonferenz sehr stark unterstützen.
  • Hawkish Powell: Ein Dot-Plot Upgrade und ein hawkish Powell, der von einer Überhitzung der Wirtschaft spricht, kann zu einer 2. Welle der USD Käufe führen.
  • Sehr dovish: bleibt der Dot-Plot unverändert und Powell äußert seine Sorgen in Bezug auf die Zukunft des Handels und/oder Ängste vor einer Rezession, so wird es im US-Dollar wahrscheinlich zu 2 Verkaufswellen kommen.

All diese Szenarien sind möglich, haben aber eine geringere Wahrscheinlichkeit als das ausführlich erklärte Basisszenario.

FED

Steigende Inflation erhöht die Wahrscheinlichkeit einer schnelleren Fed Zinserhöhung

Die Fed Fund Futures zeigen, dass die Chance auf 4 Fed Zinserhöhungen im Jahr 2018 von 17% zuvor auf 25% gestiegen ist, nach dem gestern das CPI veröffentlicht wurde. Die Investoren haben außerdem die Möglichkeit einer 25 Basispunkte Fed Zinserhöhung im März zu 83% eingepreist. JP Morgan gab indes an, dass die Fed mit der Sitzung im März die Zinserhöhung Guidance auf 4 Zinserhöhungen im Jahr 2018 ändern wird, berichtete Reuters.

Fed lässt Zinssatz mit der Januar Sitzung unverändert, Yellens letzte Sitzung

Die Informationen die seit dem Treffen des Federal Open Market Committee im Dezember vorliegen deuten darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt weiter erholt hat und die Wirtschaftstätigkeit solide zulegt. Die Beschäftigung, die Ausgaben der privaten Haushalte und die Geschäftsinvestitionen verzeichnen solide Werte, während die Arbeitslosenquote niedrig bleibt. Auf Jahresbasis liegen die Gesamtinflation und die Inflation für andere Güter als Nahrungsmittel und Energie weiter unter dem 2% Ziel.

Wichtige Punkte aus dem Januar FOMC Statement

  • Die wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht weitere graduelle Erhöhungen der Zinsen.
  • Der Passus, die Inflation werde kurzfristig unter dem 2-Prozent-Ziel verharren, wurde gestrichen.
  • Ersetzt wurde der Satz mit: die Inflation werde in den nächsten zwölf Monaten steigen.
  • Marktseitige Inflationserwartungen sind in jüngster Vergangenheit gestiegen, bleiben aber tief.
  • Die Gesamt- und Kerninflation bewegen sich immer noch unterhalb der 2-Prozent-Marke.
  • Die Entscheidung fiel einstimmig.
  • Die kurzfristigen Risiken seien nahezu ausgeglichen.

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Der Chart zeigt:

  • Die Zeit nach der globalen Finanzkrise war gekennzeichnet durch eine beispiellose Ausweitung der Notenbankbilanz. Folglich stieg der Goldpreis zeitweise über 1.900 Dollar. Keynesianer sprachen bereits von Hyperinflation, doch nichts von alledem geschah.
  • Der Aufwärtstrend kam 2011/12 zum Erliegen, da die Keynesianer Lügen gestraft wurden - die massive Ausweitung der Notenbank führte nämlich nicht zu einer Hyperinflation in der Wirtschaft, dafür aber zu inflationären Vermögenswerten (Vermögenspreisinflation/Dow Rally)
  • Auch das Ende der Bilanzausweitung im Jahr 2013 hatte den bärischen Druck auf Gold erhöht.

Wenn Bilanzausweitung zu einer Vermögenspreisinflation führt (bärisch für Gold), dann könnte eine Bilanzreduktion zu einer Vermögenspreisdeflation führen (positiv für Gold)


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Was Sie über die geldpolitische Sitzung der Federal Reserve wissen müssen

Das Federal Reserve System (Fed) ist das zentrale Bankensystem der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Politik der Fed verfolgt zwei Ziele: die Arbeitslosenquote soll auf einem möglichst tiefen Niveau und die Inflation auf rund 2 % gehalten werden.

Das Federal Reserve System besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banken und dem Federal Open Market Committee (FOMC). Das FOMC organisiert 8 Sitzungen in einem Jahr und beurteilt die wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen. Zudem entscheidet es über Pläne zur Geldpolitik und bewertet die langfristigen Ziele von Preisstabilität und nachhaltigem Wirtschaftswachstum. 

Eine Zinserhöhung in den USA führt in der Regel zu einem Kursanstieg des US-Dollar. Umgekehrt führt eine Zinssenkung in den USA in der Regel zu einem Kurszerfall des US-Dollar. 

Bleiben die Zinsen hingegen unverändert liegt das Hauptaugenmerk der Investoren auf dem geldpolitischen Begleittext des Federal Open Market Committee (FOMC). Vor allem Textpassagen über die zukünftige Inflations- und Zinsentwicklung sorgen für Kursbewegung. 

 

Wie handelt man dieses Ereignis?

  • Vertrauen Sie nicht ausschließlich darauf, dass die Fed die Richtung des Dollar in den kommenden Monaten bestimmen wird.
  • Der Dollar neigt dazu, den übergeordneten Trend zu folgen, wenn die Fed die Zinsen erhöht.
  • Es gibt keine direkte Verbindung zwischen einer Fed Zinserhöhung und einem Rückgang des Dollar. Wenn die Fed die Zinsen während einer Schwächeperiode des Dollar erhöht, dann ist der Greenback in der Folge einige Zeit lang gefallen.
  • Aufgrund dessen sehen wir kein großes Potenzial für den Dollar, falls die Fed die Zinsen erhöht.

Was ist das FOMC?

Das FOMC ist ein Ausschuss, der sich aus 12 Mitgliedern der Federal Reserve zusammensetzt. Sie treffen sich in regelmäßigen Abständen (acht Mal pro Jahr), um Entscheidungen über Wirtschaftspolitik zu fällen, obwohl sie auch außerplanmäßige Sitzungen abhalten können.

Einerseits dienen die Treffen dazu, auf ein angemessenes Niveau für den Diskontsatz und die Fed Funds Zielrate zu einigen. Die Fed Funds Zinsrate ist die Rate an Geldmitteln, die Banken sich gegenseitig verleihen, um ihre Mindestreserveanforderungen der US-Notenbank zu halten. Dieses Ziel wird indirekt über ihre Geschäftstransaktionen am freien Markt erreicht, das heißt, der Verkauf und Kauf von US-Staatsanleihen und Bundesagentur-Wertpapieren zu und von Banken. Das Federal Open Market Committee legt die kurzfristigen Ziele dieser freien Marktgeschäfte fest, einer der wichtigsten geldpolitischen Instrumente der Fed. Auf der anderen Seite, ist der Diskontsatz, die Rate, mit der Schnellkredite für Banken berechnet werden, etwas, das die Fed direkt steuert, was aber wenig Einfluss auf die Aktivitäten der Banken hat, da diese Mittel auch an anderer Stelle zur Verfügung stehen. Jedes Treffen des Federal Open Market Committee wird mit der Veröffentlichung einer Pressemitteilung abgeschlossen. Später werden die Sitzungsprotokolle des jüngsten Federal Open Market Committee veröffentlicht.

WER IST DER CHEF DER FED?

Jerome Powell trat seine 4-jährige Amtszeit zum Vorsitzenden des Board of Governors of the Federal Reserve System im Februar 2018 an. Seine Amtszeit als Mitglied des Board of Governors wird am 31. Januar 2028 enden. Geboren wurde er in Washington D.C. Er machte 1975 seinen Bacherlor-Abschluss in Politik, an der Princeton University und 1979 erhielt er seinen Abschluss in Rechtswissenschaften von der Georgetown University. Unter Präsident Georg H. W. Bush war er als stellvertretender Sekretär und als Staatssekretär im Finanzministerium tätig. Er arbeitet auch als Anwalt und Investmentbank in New York City. Von 1997 bis 2005 war Powell Partner bei The Carlyle Group.

Jerome Powell

Powell (Vorsitzender des FOMC) auf der Internetseite der Fed und auf Wikipedia



Die weltweite Zinstabelle

Die weltweite Zinstabelle spiegelt die aktuellen Leitzinsen der großen Volkswirtschaften auf der ganzen Welt wider, die von den jeweiligen Zentralbanken festgelegt werden. Das Zinsgefälle reflektiert typischerweise den Gesundheitszustand der jeweiligen Volkswirtschaft. Zentralbanken erhöhen in der Regel die Leitzinsen, wenn die Wirtschaftsaussichten positiv sind und die Inflation auf dem Vormarsch ist, um so eine Übertreibung am Markt zu verhindern.