Der USD/CHF verlor am Freitag mehr als einhundert Pips und erreichte damit den tiefsten Stand seit sechs Handelstagen. Der Swissy legte eine Schippe drauf wegen der steigenden Nachfrage nach sicheren Anlagehäfen.
Der US-Dollar geriet am späten Freitagabend unter Beschuss, nachdem Trumps ehemaliger Sicherheitsberater Michael Flynn sich vor einem Gericht in Washington schuldig bekannt hatte, Falschaussagen gegenüber dem FBI gemacht zu haben. Denn Flynn hatte vor dem Regierungswechsel sehr wohl Kontakt mit dem russischen Botschafter. Als die Katze aus dem Sack war kündigte er dem Ermittler-Team rund um Robert Mueller volle Kooperationsbereitschaft in der Untersuchung der Russland-Affäre an.
Im US-Kongress hat sich indes die Debatte über die Steuerreform fortgesetzt. Mitch McConnell, der Mehrheitsführer, glaub die notwendige Mehrheit für die Verabschiedung der Steuerreform beisammen zu haben.
Der Greenback schloss die Handelswoche im Minus. Schuld daran waren die herben Verluste am Freitag. Innerhalb weniger Minuten verlor er all seine Gewinne gegenüber seinen Rivalen. Die positive Grundstimmung resultierend aus der Steuerreform wurde von dem politischen Chaos aufgrund der Russland-Affäre überschattet.
Der USD/CHF handelte zuvor in der Nähe der Wochenhochs über 0,9850 und taumelte in wenigen Minuten auf 0,9733. Damit beendet der Greenback gegenüber dem Schweizer Franken die vierte Handelswoche in Folge im Minus.
Das Tief vom 1. Dezember bei 0,9730/35 bietet erste Unterstützung. Weitere Haltelinien liegen nun bei 0,9725 (20-Wochen-Linie) und 0,9670 (Tief 29. September). Die charttechnische Lage hellt sich auf, wenn das Paar zunächst die Widerstände bei 0,9780 und 0,9825 zurückerobert.

"Alle gehebelten Produkte tragen ein hohes Maß an Risiko für Ihr Kapital und sind nicht für alle Investoren geeignet. ActivTrades PLC ist durch die britische Financial Conduct Authority (Registrierungsnummer: 434413) autorisiert und reguliert. ActivTrades PLC ist außerdem bei der BaFIN unter der ID-Nummer 119839 als grenzüberschreitender Dienstleister registriert. Die hier formulierten Gedanken und Meinungen sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansicht von ActivTrades Plc wider. Dieser Kommentar ist nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Jegliche Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für künftige Kursentwicklungen. Die Entscheidung, diese Ideen und Vorschläge umzusetzen, liegt im alleinigen Ermessen des Lesers."
Neueste Analysen
Autor wählen
Ripple-Schock: Diese Zahl entscheidet über XRP-Absturz oder Rallye
XRP kommt einfach nicht vom Fleck – und genau das macht die Lage jetzt so brisant. Während viele Anleger auf den nächsten Ausbruch hoffen, tritt der Ripple-Token seit Tagen auf der Stelle. Der Kurs pendelt knapp über der psychologisch extrem wichtigen Marke von 2,00 US-Dollar.
Krypto-Hoffnung zurück: Cardano klettert wieder über 40 Cent
Cardano (ADA) legt am Dienstag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung leicht auf über 0,40 US-Dollar zu und spiegelt damit die verbesserte Stimmung am Kryptomarkt wider. Die Erholung von einem Tagestief bei 0,38 Dollar wurde durch wachsenden Optimismus gestützt, nachdem die Kerninflation in den USA schwächer als erwartet ausgefallen war.
Ethereum vor Comeback? Neue Kaufwelle trotz schwacher Kurse
Ethereum (ETH) verzeichnet seit Wochenbeginn wieder eine leichte Belebung auf der Käuferseite. Nachdem in der vergangenen Woche noch stetige Zuflüsse registriert wurden, ist der ETH-Exchange-Netflow in dieser Woche auf Abflüsse von mehr als 100.000 ETH gedreht.
US-Einzelhandelsumsätze werden am Mittwoch voraussichtlich moderat höher ausfallen
Das US Census Bureau wird am Mittwoch die Einzelhandelsumsätze für November veröffentlichen. Die verzögerten Daten werden voraussichtlich zeigen, dass die Umsätze im Monat um moderate 0,4 % gestiegen sind, nachdem es im Oktober keine Veränderung gab. Die Zahl ist relevant, da sie am engsten mit dem Konsumausgabenanteil des Bruttoinlandsprodukts übereinstimmt.
Forex Today: Japanischer Yen – ein großer Verlierer; Blick auf US-VPI-Daten
Der US-Dollar (USD) erholt sich am Mittwoch etwas gegenüber seinen wichtigsten Konkurrenten, gestützt durch die Inflationsdaten des US-Verbraucherpreisindex (VPI), die die Erwartungen festigen, dass die Federal Reserve (Fed) später in diesem Monat auf dem aktuellen Stand bleiben wird.