• USD/CHF durch 20-Tage-SMA und April-Trendlinie nahe 0,8000 begrenzt.
  • RSI deutet auf ein wachsendes bullisches Momentum hin, liegt jedoch weiterhin unter neutral.
  • Bärische Fortsetzung könnte die Juli-Tiefs bei 0,7919 und 0,7872 anvisieren.

Der USD/CHF konsolidiert während der nordamerikanischen Sitzung, liegt flach unter der 0,8000-Marke und ist bereit, die Woche mit einem Gewinn von 0,36% abzuschließen. Eine Risk-Off-Stimmung stärkte den Greenback, der bisher in der laufenden Woche einige Boden gutgemacht hat.

USD/CHF Preisprognose: Technische Perspektive

Der Abwärtstrend des USD/CHF wird voraussichtlich anhalten, sodass die Aufwärtsbewegungen kurzfristig verkauft werden sollten. Neben dem wichtigen Widerstand, der am 20-Tage-SMA bei 0,8037 zu finden ist, liegt eine Widerstandstrendlinie, die von den Hochs vom 2. April gezeichnet wurde, nahe der 0,8000, die die erste Verteidigungslinie für die Bären darstellt.

Dennoch deutet das Momentum darauf hin, dass die Käufer etwas Boden gutmachen, wie der Relative Strength Index (RSI) zeigt, der leicht nach oben gerichtet ist, in Richtung seiner neutralen Linie.

Im Falle einer bärischen Fortsetzung wäre die erste Unterstützung des USD/CHF das Juli-Tief vom 10. Juli bei 0,7919. Wenn dieses überschritten wird, wäre der nächste Halt das Juli-Tief vom 1. Juli bei 0,7872.

USD/CHF Preischart – Tageschart

Schweizer Franken - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.

Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.

Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.

Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.

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