Während der kanadische Goldproduzent Monument Mining (WKN A0MSJR / TSX-V MMY) daran arbeitet, die bestehende Produktionsanlage Selinsing in Malaysia auf die Verarbeitung von Sulfiderz umzurüsten, versucht man zwischenzeitlich, neue Quellen von Oxidgolderz zu erschließen, das genutzt werden kann, bis die Umstellung erfolgt ist. Dabei meldet Monument nun weitere Fortschritte.

Schon im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen nämlich Bohrungen auf einem Gebiet namens Peranggih niedergebracht, das ca. 10 Kilometer nördlich der Selinsing-Mine liegt. Dabei erzielte man signifikante Goldgehalte von unter anderem:

- 9,8 Meter mit 10,29 g/t Au
- 2,6 Meter mit 4,86 g/t Au
- 8,6 Meter mit 4,29 g/t Au
- 2,3 Meter mit 3,37 g/t Au
- 4,7 Meter mit 2,42 g/t Au
(wahre Mächtigkeit)

Das Edelmetall tritt in dem abgegrenzten Gebiet von 150 Meter Streichlänge, 80 Meter Breite und 20 Meter Tiefe in erheblichen Mengen auf, allerdings in Form von grobkörnigem Gold, was eine genaue Bestimmung der Durchschnittsgehalte erschwert. Die will Monument nun erreichen, indem man bereits im kommenden Monat einen einmonatigen Versuchsabbau mit Erz von Peranggih vornimmt, der beinhaltet, dass 15.000 Tonnen Material aus zu entnehmenden Großproben von dort im bestehenden Oxiderzkreislauf von Selinsing verarbeitet werden. Wie gesagt erhofft sich das Unternehmen davon eine zuverlässigere Schätzung der Goldgehalte in Peranggih und die Möglichkeit, einen Vergleich mit den Bohrungen zur Gehaltskontrolle sowie mit den Explorationsbohrungen auf dem Gebiet vorzunehmen.

Je nachdem wie das Versuchsabbau-/Großprobenprogramm ausfällt, könnte Monument dann ein Explorationsprogramm entwerfen, um angrenzende Gebiete (z. B. den so genannten North Pond) und Gebiete innerhalb des Bezirks mit ähnlichen Vorkommen von Brekzienmaterial zu untersuchen.

Im laufenden Jahr hatte Monument in der Region Peranggih bereits strukturelle Zielgebiete entwickelt, die mit Scherstrukturen im Zusammenhang stehen. Im dritten Quartal wurde ein weiträumiges Probenentnahmeprogramm (Abstände 100 m x 50 m) durchgeführt, um die Ausdehnung der nach Nordwesten streichenden Struktur zu überprüfen, die die Peranggih-Vererzung beherbergt. Diese Proben wurden bereits an ein Labor in Perth geschickt und das Unternehmen geht davon aus, dass die Ergebnisse bis Ende dieses Monats vorliegen.

Monument hatte die Absicht, mit Peranggih-Erz eine Versuchsproduktion durchzuführen bereits vor einiger Zeit angekündigt und seitdem die nötigen Genehmigungen eingeholt (z.B. für die Nutzung öffentlicher Straßen) und unter anderem die Errichtung der benötigten Zufahrtsstraße mit den „Anliegern“ besprochen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen die Arbeiten an der Zufahrtsstraße zum Peranggih-Gebiet bis Ende September abgeschlossen sein.


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