Klotzen nicht kleckern war unverkennbar die Devise für Desert Gold (TSXV: DAU; FRA: QXR2) beim diesjährigen Explorationsprogramm auf seinem 440 km² großen SMSZ-Goldprojekt in Goldgürtel von West-Mali. Das Unternehmen hat allein in diesem Jahr 3,5 Mio. USD in die Erkundung gesteckt: In Summe wurden 18.200 Meter RC-, AC- und Diamantbohrungen abgeschlossen sowie 23.000 Meter kurze Schneckenbohrungen in den Untergrund gemacht.

Hinzu kamen 90 Linienkilometer induzierte Polarisationsuntersuchungen sowie mehr als 8.000 geochemische Bodenproben. Vor wenigen Tagen hat Desert Gold das erste Drittel der Ergebnisse veröffentlicht (rund 7.000 Meter Bohrungen), die sich auf zwei Ziele konzentrieren: Manakoto im Norden und Barani East im Osten (siehe Abbidlung 1). Im Wesentlichen ging es darum, historische Ergebnisse zu überprüfen und zu erweitern. Die Qualität der jetzt vorgelegten Ergebnisse reicht aus, um noch in diesem Jahr die erste Ressourcenschätzung für Desert Gold zu ermöglichen. In diese Ressource könnte zum Teil wohl auch die jüngst erworbene Kolomba-Lizenz im Norden von Barani einfließen, die nochmals beachtliche 32.000 Meter an historischen Bohrergebnissen umfasst.


Abbildung 1: Die rot markierten Punkte bezeichnen die Bohrungen, die soeben veröffentlicht worden sind: Es handelt sich um 42 Bohrungen von Manakoto und 52 Bohrungen von Barani East bzw. Barani Gap. Der größte Teil der abgeschlossenen Bohrungen (gelb marktiert) wird erst in den kommenden Wochen veröffentlicht.


Abbbildung 2: Die regionale Karte zeigt das großflächige SMSZ-Projekt im Zusammenhang mit der 250 km langen Senegal-Mali-Shear Zone. Im Norden, Süden und im Westen (auf senegalesischer Seite) liegen produzierende Goldminen von prominenten Betreibern wie Barrick und anderen.

Desert Gold präsentiert die Daten von 94 Bohrlöchern mit insgesamt 7.073 Metern Länge detailliert in seiner Pressemitteilung. Im Einzelnen handelt es sich um 69 Luftkernbohrungen (AC) über insgesamt 3.581 Meter, 23 RC-Bohrungen über insgesamt 3.007 Meter und 2 RCD-Bohrungen über insgesamt 486 Meter. Das Gebiet Manakoto lieferte überzeugende Ergebnisse, wobei die Bohrungen mindestens acht gut alterierte Scherzonen durchschnitten, die entlang mineralisierter Trends starke bis stark anomale Goldwerte ergaben. Zusammengenommen umfassen diese anomalen Strukturen 6.650 Meter goldhaltiger Explorationsziele. Der Großteil der Bohrlöcher im Gebiet Barani diente der Untersuchung von geochemischen und geophysikalischen IP-Aufladbarkeitsanomalien. Diese Arbeiten führten zur Entdeckung einer neuen Mineralisierung bei Barani West, wo ein Bohrloch, das eine Bodenanomalie mit 204 ppb Gold erprobte, 1,51 g/t Gold auf 5 Metern ergab, und bei Keniegoulou South, wo ein 820 Meter langer Step-Out, der eine Anomalie mit 5.610 ppb Gold im Erdreich erprobte, 1,05 g/t Gold auf 7 Metern ergab. In diesen beiden Gebieten sind weitere Bohrungen erforderlich.

Die besten Bohrergebnisse von Manakoto, Barani East und Barani Gap umfassen u.a. folgende Ergebnisse:
Manakoto
o 1,68 g/t Gold auf 6,0 Metern in Bohrloch DJ-21-AC-042 - Zone MZ1
o 1,65 g/t Gold auf 21 Metern in Bohrloch DJ-21-AC-058 - Zone MZ2
Barani Ost
o 12,1 g/t Gold auf 1,0 Metern in Bohrloch BERCD0017
o 0,82 g/t Gold auf 2,5 Metern in Bohrloch BERCD008
o 10,5 g/t Gold auf 1,4 Metern in Bohrloch BERCD009

Barani-Gap
o 0,54 g/t Gold auf 6 Metern in Bohrloch FA-21-RC-002 - Erweiterung der Zone Barani East
o 0,62 g/t Gold auf 6 Metern in Bohrloch FA-21-RC-003 - Erweiterung der Zone Barani East

Jared Scharf, President und CEO von Desert Gold, sagte: „Die ersten Explorationsergebnisse bei Manakoto zeigen mehrere breite Zonen mit Goldanreicherungen, die das Potenzial für eine große Goldlagerstätte mit weiteren Arbeiten aufzeigen. Die Goldmineralisierung in der Zone Barani East wurde nun auf über 2,5 Kilometern verfolgt. Es werden weitere Bohrungen erforderlich sein, um das Explorationspotenzial dieser ausgedehnten Gebiete wirklich zu verstehen.“

Fazit: Das SMZS Projekt ist mit 440 km² riesig. Aufgrund seiner exponierten Lage entlang der produktiven Bruchzone zwischen Mali und Senegal spricht viel dafür, dass das Projekt eine oder sogar mehrere Goldlagerstätten beherbergen könnte. Diese zu finden ist eine Funktion von Zeit und Geld. Desert Gold hat in diesem Jahr eine für einen Junior große Summe gewagt, um das Monster zum Sprechen zu bringen. Die ersten Ergebnisse sind ermutigend. Rund zwei Drittel der Ergebnisse stehen aber noch aus. Wenn alles nach Plan läuft, kulminiert die Arbeit noch in diesem Jahr in der Veröffentlichung einer ersten Ressource. Eine „Maiden Resource“ ist immer ein Moment der Wahrheit für einen Explorer. Wir freuen uns schon darauf. Mit Sicherheit werden auch die produzierenden Nachbarn dieses Event aufmerksam verfolgen. Mit (wachsender) Ressource dürfte Desert Gold als Gesprächspartner ernster genommen werden als in der Vergangenheit.

 


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