Die Woche in einem Satz: Die Yen-Positionierung drehte in der Woche bis zum 8. September wieder in Netto-Longs und verbesserte sich um 103,0 Tsd. Kontrakte. Auch die Short-Positionen im Kanadischen Dollar gingen deutlich zurück, während Käufe bei Öl mit einem weiteren Preisanstieg einhergingen. Die Positionierung in Euro, Pfund und Schweizer Franken schwächte sich trotz festerer Währungen ab, sodass diese Bewegungen durch die spekulativen Flüsse nicht bestätigt wurden.


JPY dreht auf Netto-Long

Die Netto-Positionierung im Japanischen Yen (JPY) verbesserte sich um rund 103 Tsd. Kontrakte auf ein Netto-Long von 10,8 Tsd. Kontrakten und verzeichnete damit den größten Wochenanstieg seit Anfang August. In diesem Zeitraum stürzte USD/JPY auf die mittleren 153,00er zurück, was mit der stärkeren Positionierung übereinstimmt. Das Netto-Exposure erreichte in Kontraktzahlen das 77. Perzentil. Ein weiterer Rückgang von USD/JPY würde die Yen-Erholung stützen; eine Erholung in Richtung des vorherigen Dienstags bei 160,17 würde sie untergraben.

CAD: Shorts ziehen sich deutlich zurück

Die Netto-Short-Positionen der Non-Commercials im Kanadischen Dollar (CAD) verringerten sich um rund 37,6 Tsd. Kontrakte auf 70,5 Tsd. Kontrakte, die stärkste wöchentliche Verbesserung seit Mitte Dezember 2025. Zudem fiel USD/CAD leicht zurück und testete erneut die Nähe von 1,3800, wodurch eine festere Währung mit der Positions-verschiebung in Einklang gebracht wurde. Die Netto-Positionierung stieg auf das 35. Perzentil. Weitere Verluste bei USD/CAD würden die Bewegung bestätigen, während ein Anstieg über 1,3893 sie in Frage stellen würde.

WTI und GOLD: Käufe treffen auf steigende Preise

Die spekulativen Netto-Longs in WTI stiegen auf 136,6 Tsd. Kontrakte, während der Schlusskurs deutlich anzog und die Marke von 96 USD pro Barrel überschritt. Zudem bleibt die Positionierung mit dem 15. Netto-Perzentil leicht. Spekulanten erhöhten ihre Gold-Netto-Longs um rund 3,8 Tsd. Kontrakte auf nahezu 232 Tsd. Kontrakte, begleitet von einem ordentlichen Kursplus auf die Marke von 4.400 USD pro Feinunze. Das Gold-Exposure erreichte nach Anpassung an das offene Interesse das 98. Perzentil, wodurch es bei einer Kurswende anfälliger für einen Abbau wäre.

EUR und GBP: Währungen trotzen schwächeren Flüssen

Die Netto-Shorts im Euro (EUR) weiteten sich auf 42,6 Tsd. Kontrakte aus und verzeichneten damit die stärkste Verschlechterung seit Ende Juli, obwohl EUR/USD leicht über 1,1630 stieg. Zudem fiel die Netto-Positionierung auf das 8. Perzentil. Die spekulativen Netto-Shorts im Britischen Pfund (GBP) sprangen auf rund 58,8 Tsd. Kontrakte, während GBP/USD ordentliche Gewinne verbuchte. Anhaltende Kursgewinne könnten jedoch die Shorts unter Druck setzen, doch die Positionsdaten allein bestätigen keine bullishe Wende.

AUD und CHF: Gegensätzliche Signale

Die Netto-Shorts im Australischen Dollar (AUD) gingen auf rund 34,9 Tsd. Kontrakte zurück. Die Bewegung ging mit deutlichen Gewinnen bei AUD/USD einher und signalisiert eine abgestimmte Verbesserung. Die spekulativen Netto-Shorts im Schweizer Franken (CHF) weiteten sich auf rund 30 Tsd. Kontrakte aus, dennoch verzeichnete USD/CHF leichte Verluste und durchbrach die 0,8100-Marke. Ein weiterer Rückgang des Paares würde die Stärke des Frankens bei den Preisen in Widerspruch zur spekulativen Positionierung halten.

Positionierungs-Map: Gold bleibt überfüllt

Gold ist mit Abstand der klarste, überfüllte Long nach Exposure und liegt im 98. Perzentil. Das 84. Exposure-Perzentil des AUD beschreibt einen relativ leichten Short, nicht einen klaren Long. EUR und GBP bleiben nahe dem 8. bzw. 12. Netto-Perzentil.


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