Der US-Dollar (USD) ist schwach in die Woche gestartet, hat den Anstieg vom Freitag rasch hinter sich gelassen und richtet den Blick wieder nach unten. Allerdings hat der Greenback auch die Dreitages-Tiefs getestet, da die Anleger die robusteren NFP-Daten offenbar bereits verarbeitet haben und ihre Aufmerksamkeit nun langsam auf die wichtigen US-Inflationsdaten vom Freitag richten.
Hier ist, was Sie am Dienstag, den 8. September wissen müssen:
Der US-Dollar-Index (DXY) hat seinen Rückgang wieder aufgenommen und testet erneut den Bereich mehrtägiger Tiefststände unterhalb der 99,00-Marke inmitten eines deutlichen Abwärtstrends. Der NFIB Business Optimism Index steht an, gefolgt von den ADP Employment Change Weekly und den Consumer Inflation Expectations.
EUR/USD hat sich weiterhin im oberen Bereich seiner jüngsten Handelsspanne oberhalb von 1,1600 gehalten, gestützt durch frisches Verkaufsinteresse, das dem US-Dollar zusetzt. Die Handelsbilanzdaten aus Deutschland stehen im Inland zusammen mit einer Rede von EZB-Mitglied Elderson im Mittelpunkt.
GBP/USD hat sich wie die übrigen risikosensitiven Währungspaare zu Wochenbeginn freundlich entwickelt, obwohl die Gewinne offenbar auf einen soliden Widerstand um 1,3550 gestoßen sind. Der BRC Retail Sales Monitor ist die einzige Veröffentlichung auf der anderen Seite des Kanals.
Eine weitere Neubewertung zusätzlicher Straffungsschritte durch die BoJ hat dem japanischen Yen neuen Auftrieb gegeben und USD/JPY auf neue Siebenmonatstiefs nahe der Marke von 154,00 gedrückt. Die stets wichtigen Average Cash Earnings stehen an, gefolgt vom Current Account-Saldo, den Bank Lending-Zahlen und dem wichtigen endgültigen BIP-Wachstum im zweiten Quartal.
AUD/USD hat seine mehrwöchige positive Serie ausgebaut und Niveaus über 0,7220 erreicht, die zuletzt Mitte Mai gesehen wurden. Als Nächstes folgt der Westpac Consumer Confidence Index, gefolgt von Private House Approvals, Building Permits, dem NAB Business Confidence-Indikator sowie Reden von Hunter und Hauser von der RBA.
USD/CNH ist auf Niveaus zurückgefallen und von dort abgeprallt, die zuletzt im Januar 2023 nahe der Marke von 6,7000 gehandelt wurden, womit drei aufeinanderfolgende tägliche Pullbacks beendet wurden, obwohl das Paar nun bereits den dritten Monat in Folge nachgibt. Die Handelsbilanzdaten werden das wichtigste Ereignis im chinesischen Kalender sein.
Die Preise für WTI stießen angesichts zunehmender Spannungen im US-Iran-Konflikt auf Dreimonatshochs oberhalb der Marke von 93,00 USD pro Barrel.
Gold handelte mit moderaten Verlusten knapp über der Marke von 4.400 USD pro Feinunze angesichts anhaltender Vorsicht vor den US-Inflationsdaten, die am Freitag anstehen. Zudem belasteten auch Wetten auf Zinserhöhungen der Fed das gelbe Metall, da die Marktteilnehmer die US Nonfarm Payrolls-Daten vom Freitag weiter einordneten.
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