• USD/JPY erholt sich von seinen frühen Verlusten und tendiert vor der Geldpolitik der Fed seitwärts um 155,00.
  • Die Fed wird die Zinsen mit nahezu Sicherheit um 25 Bp auf die Spanne von 3,75%-4,00% anheben.
  • Anleger erwarten zudem, dass die BoJ diese Woche die Zinsen anheben wird.

Der japanische Yen (JPY) notiert am Mittwoch im europäischen Handel gegenüber dem US-Dollar (USD) bei rund 155,00 unverändert, nachdem er seine frühen Verluste wieder aufgeholt hat. Es wird erwartet, dass das Paar USD/JPY vorsichtig gehandelt wird, da die Marktteilnehmer die geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve (Fed) um 18:00 GMT abwarten.

Die Marktreaktion dürfte eher von Signalen darüber abhängen, wie stark die Federal Reserve (Fed) ihre geldpolitischen Bedingungen kurz- bis mittelfristig straffen wird, als von der Zinsentscheidung selbst.

Die Auswirkungen der Fed-Entscheidung dürften begrenzt sein, da Händler eine Wahrscheinlichkeit von über 90% sehen, dass die Zinsen um 25 Basispunkte (Bp) auf 3,75%-4,00% angehoben werden.

Mit Blick auf den geldpolitischen Ausblick sagten Analysten von BNY, dass "wir zwar am Mittwoch eine Zinserhöhung und wahrscheinlich noch eine weitere in diesem Jahr erwarten, wir aber denken, dass der Weg zu noch höheren Leitzinsen mit potenziellen Hindernissen für eine deutlich restriktivere Politik gepflastert ist." Ihrer Ansicht nach werden "die derzeit eingepreisten fast 100 Bp an Zinserhöhungen (entspricht vier Zinsschritten von jeweils 25 Bp) umgesetzt werden," doch sie warnen, dass sie zwar "noch nicht bereit sind, kurzfristigere Renditen in naher Zukunft fallen zu sehen," diese Renditen "sich letztlich als zu weit voraus erweisen könnten."

In Tokio warten Anleger gespannt auf die geldpolitische Entscheidung der Bank of Japan am Freitag. Es wird weithin erwartet, dass die BoJ die Zinsen um 25 Bp auf 1,25% anheben wird.

USD/JPY Technische Analyse

Im Tages-Chart notiert USD/JPY bei 155,02 und behält damit einen kurzfristig bärischen Ton bei, da das Paar unter dem 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 156,41 bleibt.

Das Scheitern des Paares, diesen gleitenden Durchschnitt zurückzuerobern, deutet darauf hin, dass Erholungen weiterhin durch Angebotsdruck von oben begrenzt werden, während der Relative Strength Index (RSI) um 39 auf ein schwaches, aber sich stabilisierendes Abwärtsmomentum hindeutet, statt auf klar überverkaufte Bedingungen.

Auf der Oberseite liegt die unmittelbare Hürde beim 20-Tage-EMA bei 156,41. Auf der Unterseite könnte das Paar den Rückgang fortsetzen und das Monatstief bei 152,89 erneut testen.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

Wirtschaftsindikator

Fed-Zinsentscheid

Die US-Notenbank (Federal Reserve, kurz Fed) entscheidet achtmal im Jahr bei vorher festgelegten Sitzungen über die Geldpolitik und insbesondere über die Höhe der Leitzinsen. Sie verfolgt dabei zwei zentrale Ziele: eine Inflationsrate von rund 2 % sowie die Sicherung der Vollbeschäftigung. Das wichtigste Instrument zur Umsetzung dieser Ziele ist die Steuerung der Zinssätze – sowohl jener, zu denen die Fed Geld an Geschäftsbanken verleiht, als auch der Zinssätze, zu denen sich die Banken untereinander Geld leihen. Hebt die Fed die Zinsen an, gewinnt der US-Dollar (USD) in der Regel an Wert, da höhere Zinsen ausländisches Kapital anziehen. Senkt sie die Zinsen, neigt der Dollar dazu, an Wert zu verlieren, weil Investoren ihr Geld eher in Länder mit höheren Renditen verlagern. Bleiben die Zinsen unverändert, richtet sich der Fokus auf den Ton der begleitenden Erklärung des Offenmarktausschusses (FOMC): Klingt diese eher „hawkish“, also auf künftige Zinserhöhungen hindeutend, oder „dovish“, was auf mögliche Zinssenkungen schließen lässt.

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Nächste Veröffentlichung: Mi Sept. 16, 2026 18:00

Häufigkeit: Unregelmäßig

Prognose: 4%

Vorher: 3.75%

Quelle: Federal Reserve

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