- USD/CAD handelt am Dienstag um 1,3935 und bleibt damit nahe seinem niedrigsten Stand seit zwei Monaten.
- Steigende Ölpreise stützen den Kanadischen Dollar, da Spannungen im Nahen Osten die Sorgen über das globale Angebot schüren.
- Inflationsrisiken stützen den US-Dollar vor wichtigen US-Inflationsdaten.
USD/CAD handelt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts am Dienstag um 1,3935 und damit praktisch unverändert gegenüber dem Vortag mit einem moderaten Rückgang von 0,03%. Das Paar bleibt nahe seinem niedrigsten Stand seit zwei Monaten, da der Kanadische Dollar (CAD) von höheren Ölpreisen profitiert, während die Widerstandsfähigkeit des US-Dollars (USD) die Abwärtsbewegung begrenzt.
Die Rohölpreise bleiben angesichts von Sorgen über das Angebot im Nahen Osten unterstützt. Die Pattsituation zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran dämpft die Hoffnungen auf eine rasche Wiedereröffnung der Straße von Hormus, während der Schiffsverkehr durch die Bab-el-Mandeb-Straße weiterhin gestört bleibt. Diese Spannungen schüren Sorgen über das globale Angebot und stützen die Ölpreise, ein insgesamt positiver Faktor für den Kanadischen Dollar angesichts der bedeutenden Rolle von Energie in Kanadas Exporten.
Die geopolitischen Spannungen bleiben erhöht, nachdem Iran die Aussicht auf weitere Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump ausgeschlossen hat. Berichten zufolge, die sich auf iranische Medien berufen, beabsichtigt Teheran, bis zum Ende von Trumps Amtszeit am 20. Januar 2029 zu warten, bevor eine Rückkehr an den Verhandlungstisch in Betracht gezogen wird. Diese Haltung verringert die Aussichten auf eine schnelle Lösung der Störungen, die wichtige Schifffahrtsrouten in der Region beeinträchtigen, weiter.
Der Kanadische Dollar erhält zudem etwas Unterstützung durch die am Freitag veröffentlichten kanadischen Arbeitsmarktdaten. Die Kombination aus einem stärkeren Arbeitsmarkt und steigenden Ölpreisen ermöglicht es dem Loonie, gegenüber dem Greenback die Oberhand zu behalten, und hält USD/CAD nahe seinen jüngsten Tiefstständen unter Druck.
Die Abwärtsbewegung des Paares bleibt jedoch durch die Widerstandsfähigkeit des US-Dollars begrenzt. Trotz des enttäuschenden Nonfarm Payrolls (NFP)-Berichts vom Freitag preisen Anleger weiterhin die Möglichkeit ein, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinssätze bis zum Jahresende mindestens einmal anheben könnte. Die erhöhte Volatilität der Ölpreise schürt Sorgen über erneute Inflationsdrucke, die die US-Notenbank dazu veranlassen könnten, an einer restriktiveren geldpolitischen Haltung festzuhalten.
Gleichzeitig stützt die geopolitische Unsicherheit die Nachfrage nach dem Greenback als sicherem Hafen und verhindert vorerst, dass USD/CAD seinen Rückgang ausweitet.
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf die anstehenden US-Inflationsdaten. Der Verbraucherpreisindex (VPI) wird am Mittwoch veröffentlicht, gefolgt vom Erzeugerpreisindex (EPI) am Donnerstag. Diese Veröffentlichungen dürften neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Fed liefern und könnten die nächste Richtungsbewegung für den US-Dollar und USD/CAD bestimmen. Auch die Entwicklungen im Nahen Osten und ihre Auswirkungen auf die Ölpreise dürften weiterhin im Mittelpunkt der Marktaufmerksamkeit stehen.
USD/CAD technische Analyse
Im Ein-Stunden-Chart notiert USD/CAD bei 1,3934 und behält damit einen kurzfristig bärischen Ton bei, da das Paar unter dem 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bei 1,3992 und dem 200-Perioden-SMA bei 1,4015 bleibt. Ein fallender Trendlinienwiderstand, der von 1,3964 ausgeht und sich nahe 1,3961 bewegt, begrenzt weiterhin intraday Erholungen, während der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 43 im bärisch-neutralen Bereich bleibt, was darauf hindeutet, dass zwar Abwärtsdruck vorhanden ist, dieser aber nicht überdehnt ist.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand an der fallenden Trendlinie nahe 1,3961, vor der horizontalen Barriere bei 1,3990 und den gebündelten 100- und 200-Perioden-SMAs bei 1,3992 und 1,4015. Auf der Unterseite ist die unmittelbare Unterstützung auf dem horizontalen Niveau um 1,3926 zu sehen, dessen Bruch den Weg für weitere Schwäche öffnen würde, während ein Verbleib darüber USD/CAD in einer konsolidierenden bärischen Tendenz unter den darüberliegenden gleitenden Durchschnitten halten würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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