Während weltweit Kriegsherde an Dynamik verlieren, richtet sich der Fokus der Märkte auf die Edelmetallbranche. Mit dem Start ins Jahr 2026 mehren sich die Anzeichen für eine Trendwende – besonders bei Gold, Silber und Platin.
Indien sorgt für Aufsehen – Goldimporte verdreifacht
Auf dem Weltmarkt sorgt Indien für Impulse: Die Goldimporte des Landes sind zuletzt sprunghaft gestiegen. Gleichzeitig zeigt der internationale Goldpreis stabile technische Signale. Wichtige Indikatoren wie RSI und Stochastik bewegen sich in neutralen Zonen – ein potenzieller Ausgangspunkt für neue Aufwärtsbewegungen.
Analysten beobachten zudem eine große Dreiecksformation im Chart. Ein Ausbruch könnte frisches Momentum freisetzen. Rücksetzer in Richtung 3500 Dollar bleiben möglich, gelten aber zunehmend als wenig wahrscheinlich.
Platin wirkt wie ein „startender Zug“
Besonders auffällig: Die Lage bei Platin. Die Preise fielen zuletzt moderat, während die Umsätze zurückgingen – oft ein Vorbote für Trendwechsel. Technische Modelle zeigen eine günstige Ausgangsposition, die frühe Kursgewinne im neuen Jahr möglich macht.
Silber vor möglichem Ausbruch
Auch Silber profitiert vom stabilen Umfeld. Experten sehen eine potenzielle aufsteigende Dreiecksformation mit Kurszielen im höheren zweistelligen Bereich.
Warnsignale im US-Aktienmarkt
Während Edelmetalle Stärke zeigen, fällt im US-Aktienmarkt ein anderer Indikator auf: Die Advance-Decline-Line tritt auf der Stelle. Historisch geschah dies häufig vor Korrekturen. Sollten führende Indizes neue Höchststände erreichen, ohne dass der Indikator mitzieht, wäre Vorsicht geboten.
China zeigt langfristige Stärke
Im Vergleich der Märkte schneidet China aktuell besser ab als die USA. Die dortige Privatwirtschaft bietet laut Marktbeobachtern attraktivere langfristige Bewertungen, während US-Aktien stark selektiver betrachtet werden müssen.
Gold- und Silberminen rücken ins Rampenlicht
Besonders auffällig ist die Lage der Minenunternehmen. Sowohl bei kleineren Explorern als auch bei etablierten Produzenten bilden sich langfristige inverse SKS-Strukturen – ein Muster, das oft größeren Aufwärtsbewegungen vorausgeht.
Auch die kurzfristigen Charts bestätigen den positiven Trend: Kaufsignale in MACD und Stochastik, nachlassendes Volumen und geordnete Kursrückgänge deuten auf eine mögliche Rally-Vorbereitung hin.
Fazit: Branche vor möglichem Wendepunkt
Viele technische Signale verdichten sich: Edelmetalle und Minenaktien könnten 2026 vor einer dynamischen Phase stehen. Während globale Konflikte abklingen, sehen Marktbeobachter die Branche gut positioniert für einen möglichen neuen Aufschwung.
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