Der vorläufige HCOB Einkaufsmanager-Index (EMI) für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone expandiert im August überraschend stärker auf 52,8 nach 51,9 im Juli. Für die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe war ein moderater Anstieg auf 51,8 erwartet worden.
Eine Expansion sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor führte zu einem starken Wachstum des Composite EMI, der mit 52,1 höher ausfiel als die Schätzungen von 51,7 und die vorherige Veröffentlichung von 52,0.
Der Dienstleistungs-EMI bleibt mit 51,7 stabil und liegt damit über den Schätzungen von 51,5.
Marktreaktion
Nach der Veröffentlichung der Eurozonen-EMI-Daten ist beim Euro (EUR) keine größere Reaktion zu sehen. Bei Redaktionsschluss handelt EUR/USD 0,1 % höher bei rund 1,1690.
Wirtschaftsindikator
HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe wird monatlich von S&P Global und der Hamburg Commercial Bank (HCOB) veröffentlicht und gilt als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität im Industriebereich der Eurozone. Grundlage sind Umfragen unter Führungskräften privater Industrieunternehmen, deren Antworten die Veränderungen im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat widerspiegeln. Damit lassen sich mögliche Entwicklungen bei wichtigen Wirtschaftskennzahlen wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Industrieproduktion, der Beschäftigung und der Inflation frühzeitig erkennen. Der Index bewegt sich in einer Spanne von 0 bis 100. Ein Wert von 50,0 signalisiert keine Veränderung zum Vormonat. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung der wirtschaftlichen Aktivität im verarbeitenden Gewerbe hin und gelten als bullishes Signal für den Euro (EUR). Werte unter 50 hingegen zeigen einen Rückgang der Aktivität und werden in der Regel als bärisch für den EUR gewertet.
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Fr Aug. 21, 2026 08:00 (Zuvor)
Häufigkeit: Monatlich
Aktuell: 52.8
Prognose: 51.8
Vorher: 51.9
Quelle: S&P Global
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Das sollten Sie am Freitag, den 21. August, im Blick behalten:
Nach dem starken Rückgang zur Wochenmitte tut sich der US-Dollar-Index schwer, eine Erholung zu verzeichnen, und bleibt leicht über dem Dreimonatstief, das er am Donnerstag nahe 98,50 markierte. Vorläufige Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für August aus Deutschland, der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den USA werden am Freitag im Wirtschaftskalender stehen.