• AUD/JPY gibt in der frühen europäischen Sitzung am Freitag auf etwa 110,80 nach.
  • Das Währungspaar behält eine konstruktive Perspektive über dem wichtigen 100-Tage-EMA bei. 
  • Die erste Aufwärtsbarriere entsteht bei 111,40; die anfängliche Unterstützung, die zu beobachten ist, liegt bei 110,00.  

Das AUD/JPY-Paar zieht während der frühen europäischen Sitzung am Freitag einige Verkäufer auf etwa 110,80 an. Der japanische Yen (JPY) gewinnt an Stärke gegenüber dem Aussie aufgrund hawkischer Kommentare von Beamten der Bank of Japan (BoJ). 

Das Vorstandsmitglied der BoJ, Hajime Takata, unterstützte am Donnerstag die Erwartungen, dass die japanische Zentralbank auf einem Straffungskurs bleibt. "Ich glaube, die Bank sollte einen weiteren Gangwechsel vornehmen und eine Kommunikation führen, die davon ausgeht, dass das Ziel der Preisstabilität fast erreicht ist," sagte er.

Andererseits hat die heißer als erwartete Inflation in Australien die Markterwartungen in Richtung weiterer Zinserhöhungen der Reserve Bank of Australia (RBA) verschoben. Dies könnte wiederum den australischen Dollar (AUD) gegenüber dem JPY stärken. 

Die Verbraucherpreise in Australien stiegen im Januar um 3,8% im Jahresvergleich, verglichen mit einem Anstieg von 3,8% im Dezember, so das Australian Bureau of Statistics (ABS) am Mittwoch. Der Marktkonsens lag bei einem Wachstum von 3,7% im Berichtszeitraum.  

Chart Analyse AUD/JPY


Technische Analyse:

Im Tageschart ist AUD/JPY kurzfristig bullisch. Der Preis liegt deutlich über dem steigenden 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt bei etwa 104,80, was einen etablierten Aufwärtstrend bestätigt, der sich in den letzten Wochen beschleunigt hat. Die täglichen Schlusskurse bewegen sich weiterhin nahe der oberen Bollinger-Band, was auf anhaltenden Aufwärtsdruck hinweist, trotz überdehnter Bedingungen nach dem letzten Durchbruch über 111,00. Der RSI bei 63,63 bleibt im bullischen Bereich, aber unter überkauften Niveaus, was auf anhaltendes Kaufinteresse mit nur moderaten Anzeichen von Momentum-Müdigkeit hinweist.

Die anfängliche Widerstandszone wird im jüngsten Bereich von 111,40 gesehen, wo das letzte Hoch mit dem oberen Bollinger-Band übereinstimmt und bisher weitere Gewinne begrenzt hat; ein täglicher Schlusskurs über diesem Bereich würde den Weg in Richtung 112,00 öffnen. Auf der Abwärtsseite entsteht unmittelbare Unterstützung bei 110,00, gefolgt von festerer Unterstützung bei 109,20, die mit dem mittleren Bollinger-Band-Bereich und dem vorherigen Ausbruchsbereich übereinstimmt.  

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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