• Gold konsolidiert den vorherigen Rückschlag nahe 5.200 USD in risikoscheuen Märkten und wartet auf die Veröffentlichung des US EPI.   
  • Der US-Dollar zielt auf einen flachen wöchentlichen Schlusskurs, da der dovishe Ausblick der Fed und Tarifprobleme die geopolitischen Risiken überwiegen.   
  • Gold sehnt sich nach Akzeptanz über 5.200 USD, um den Aufwärtstrend wieder aufzunehmen, mit einem bullischen RSI im Spiel.

Gold testet am frühen Freitag erneut die bärischen Verpflichtungen bei 5.200 USD und strebt an, die Woche über 1,50% höher zu schließen. Käufer warten jedoch auf die US-Erzeugerpreisindex (EPI)-Daten für frische Handelsimpulse.   

Gold bleibt unterstützt inmitten von Risikoaversion

Trotz einer Pause im jüngsten Rückschlag findet Gold weiterhin Käufer aufgrund der bevorstehenden Unsicherheit über US-Tarife, einem Mangel an Durchbruch in den US-Iran-Nuklearverhandlungen und Sorgen über hohe Tech-Bewertungen.

Die US-Handelspolitik erscheint erneut erratisch, da der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer zu Beginn der Woche bemerkte, dass der US-Tarifsatz für einige Länder auf 15% oder mehr von den neu eingeführten 10% steigen wird, ohne weitere spezifische Details zu enthüllen.

Unterdessen sagte Omans Außenminister, der ebenfalls an der dritten Runde der Genfer Gespräche beteiligt war:  "Wir haben den Tag mit erheblichen Fortschritten in den Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran abgeschlossen. Wir werden sie bald nach Konsultationen in den jeweiligen Hauptstädten wieder aufnehmen. Technische Gespräche werden nächste Woche stattfinden."

Dennoch blieben die Anleger vorsichtig, ob nächste Woche ein Deal zustande kommt, angesichts erneuter Bedenken über die hohen Bewertungen führender Technologieunternehmen, insbesondere nachdem der KI-Chiphersteller Nvidia einen überragenden Quartalsbericht veröffentlicht hatte.

Diese fundamentalen Faktoren bieten weiterhin wenig Unterstützung für den US-Dollar (USD), da die Erwartungen, dass die US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr mindestens zweimal die Zinsen senken wird, eine Belastung darstellen.

In der Zukunft bleibt abzuwarten, ob Gold wieder an Aufwärtsdynamik gewinnt, während die Flüsse zum Monatsende im Spiel sind. Die US-EPI-Inflationsdaten und Kommentare der Fed könnten ebenfalls frische Hinweise auf die Zinserwartungen der US-Notenbank geben, was erhebliche Auswirkungen auf das nicht verzinsliche Gold haben könnte.

Technische Analyse des Goldpreises: Tageschart

Chart Analysis XAU/USD


Die kurzfristige Tendenz bleibt bullisch, da der Spotpreis über den 21-Tage- und 50-Tage-Simple Moving Averages (SMAs) liegt, die beide über den steigenden 100- und 200-Tage-SMAs verlaufen und einen etablierten Aufwärtstrend verstärken. Der Preis handelt auch über dem 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 5.141,05 USD, gemessen vom Tief bei 4.401,99 USD bis zum Hoch bei 5.597,89 USD, was darauf hindeutet, dass Käufer eine relativ flache Korrektur innerhalb der breiteren Bewegung verteidigen. Der Relative Strength Index (RSI) schwebt nahe 59 und hält das Momentum positiv, ohne überkaufte Bedingungen anzuzeigen.

Unmittelbare Unterstützung entsteht beim 50,0%-Retracement bei 4.999,94 USD, vor dem 38,2%-Niveau bei 4.858,82 USD, wo der steigende 50-Tage-SMA sich nähert, um diese Zone bei tieferen Rücksetzern zu verstärken. Der 21-Tage-SMA nahe 5.009 bietet eine nähere dynamische Unterstützung, die sich direkt über diesem Fibonacci-Cluster befindet und durchbrechen müsste, um eine Schwächung des bullischen Drucks anzuzeigen. Auf der Oberseite stimmt der anfängliche Widerstand mit dem jüngsten Schwungbereich um 5.340 USD überein, nahe dem 78,6%-Retracement bei 5.341,96 USD, gefolgt von der Region um 5.598 USD, wo das vorherige Hoch den breiteren Trend begrenzt. Ein täglicher Schlusskurs über 5.342 USD würde den Weg für einen Test des Allzeithochs öffnen, während ein Bruch unter 5.000 USD den Fokus zurück auf das Unterstützungsband bei 4.860 USD verschieben würde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Wirtschaftsindikator

Erzeugerpreisindex (Jahr)

Der vom Bureau of Labor Statistics des US-Arbeitsministeriums veröffentlichte Erzeugerpreisindex (PPI) misst die durchschnittlichen Preisveränderungen in den primären Märkten der USA, die von Produzenten in allen Verarbeitungsstufen erhoben werden. Veränderungen im PPI gelten weithin als Indikator für die Entwicklung der Rohstoffinflation. Allgemein wird ein hoher Wert als positiv (bzw. bullisch) für den USD angesehen, während ein niedriger Wert als negativ (bzw. bärisch) gewertet wird.

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Nächste Veröffentlichung: Fr Feb. 27, 2026 13:30

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 2.6%

Vorher: 3%

Quelle: US Bureau of Labor Statistics

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