- USD/CHF fällt, da der Schweizer Franken aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen stärker wird.
- Die Spannungen steigen, nachdem Iran Uranexporte untersagt hat, während Trump vor militärischen Aktionen warnt.
- Händler warten auf die Arbeitsmarktdaten und die CPI-Zahlen Deutschlands später in der Sitzung.
Das Paar USD/CHF gibt nach, nachdem es in der vorherigen Sitzung nur geringe Gewinne verzeichnet hat, und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Freitag bei etwa 0,7730. Das Paar sinkt, da der Schweizer Franken (CHF) aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen inmitten erneuter Handels- und geopolitischer Spannungen an Wert gewinnt. Die Anleger warten auf die Daten zum Schweizer Bruttoinlandsprodukt (BIP) später in der Sitzung.
Die Spannungen bleiben hoch, nachdem Iran erklärt hat, dass es nicht zulassen wird, dass angereichertes Uran das Land verlässt. Eine beträchtliche US-Militärpräsenz im Nahen Osten hat die Märkte vorsichtig gehalten, während Präsident Donald Trump vor möglichen militärischen Aktionen warnt, falls keine Einigung erzielt wird.
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi bezeichnete die Gespräche am Donnerstag als die bisher substantiellsten und skizzierte Teherans Forderungen nach einer Aufhebung der Sanktionen und einem Rahmen für die Aufhebung der Beschränkungen. Eine mit der US-Position vertraute Quelle sagte jedoch, dass die amerikanischen Beamten unzufrieden seien. Die Verhandlungen werden nach Konsultationen in beiden Hauptstädten fortgesetzt, wobei technische Treffen nächste Woche in Wien geplant sind.
Das Paar USD/CHF schwächt sich ebenfalls ab, da der US-Dollar angesichts anhaltender Unsicherheit über die US-Handelspolitik kämpft. Die Händler blicken nun auf die Veröffentlichung des PPI im Januar, um Hinweise zur Politik der Federal Reserve zu erhalten.
Trump kündigte Pläne an, einen pauschalen Zoll von 15% auf Importe zu erheben, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs sein früheres System reziproker Zölle aufgehoben hatte. In der Zwischenzeit sagte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer, dass die Zölle in den kommenden Tagen für mehrere Länder auf 15% oder mehr erhöht werden könnten.
Schweizer Franken - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.
Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.
Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.
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Das sollten Sie am Freitag, den 27. Februar, im Blick behalten:
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 21. Februar lagen bei 212.000, unter den Erwartungen der Ökonomen von 215.000, aber leicht über dem vorherigen Wert von 208.000. Die fortlaufenden Anträge sanken ebenfalls auf 1,833 Millionen, was auf eine Stabilisierung der Arbeitsmarktbedingungen hinweist.