- Der jährliche US-PCE-Preisindex stieg im Mai wie erwartet um 4,1 %.
- Die Märkte bleiben hoffnungsvoll bezüglich der Entwicklungen im Nahen Osten, Öl nahe dem Vorkriegsniveau.
- XAU/USD korrigiert kurzfristig überverkaufte Bedingungen, das Risiko bleibt nach unten geneigt.
Der Kassagoldpreis schwankt am Donnerstag um die Marke von 4.000 USD und bewegt sich in einer engen Intraday-Spanne. Das Edelmetall konnte sich über seinem jüngsten mehrmonatigen Tief von 3.959 USD halten, da der US-Dollar (USD) an Aufwärtsdynamik verlor, obwohl er nahe frischer Einjahreshochs notierte.
Der umfangreiche makroökonomische Kalender der Vereinigten Staaten (USA) brachte etwas Erleichterung, da er zeigte, dass das Wachstum im ersten Quartal des Jahres stark blieb. Die annualisierte Lesung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wurde von der vorherigen Schätzung von 1,6 % auf 2,1 % nach oben revidiert. Im Inflationsbereich zeigten die Daten, dass der Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) im Mai im Jahresvergleich wie erwartet von 3,8 % im April auf 4,1 % anstieg. Keine guten Nachrichten, da die Inflation das 2%-Ziel der Federal Reserve (Fed) verdoppelt, aber zumindest im Einklang mit den Erwartungen steht. Der jährliche Kern-PCE-Preisindex erfüllte ebenfalls die Erwartungen und lag bei 3,4 %. Schließlich stiegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 20. Januar um 215.000, besser als die erwarteten 225.000 und die vorherigen 227.000.
Im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg berichteten Nachrichten, dass Israel sich laut einem Beamten des US-Außenministeriums aus einem Teil seiner Pufferzone im Süden Libanons zurückgezogen hat. Außerdem warnte die Islamische Revolutionsgarde Irans, dass jede neue Transitroute durch die Straße von Hormus, die ohne Koordination mit Teheran eingerichtet wird, „inakzeptabel und gefährlich“ sei. Die Marktteilnehmer schenken den Schlagzeilen wenig Beachtung und hoffen weiterhin auf das Beste: Die Ölpreise hielten sich nahe den jüngsten Tiefständen, wobei das Barrel West Texas Intermediate (WTI) um 71 USD gehandelt wurde.
Kurzfristiger technischer Ausblick XAU/USD
Im Tages-Chart steht XAU/USD trotz der jüngsten Erholung weiterhin unter deutlichem Abwärtsdruck. Das Paar hält sich unter dem 20-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 4.271,82 USD, dem 200-Tage-SMA bei 4.474,98 USD und dem 100-Tage-SMA bei 4.690,64 USD, die zusammen eine dominante obere Begrenzung bilden und darauf hindeuten, dass Aufwärtsbewegungen wahrscheinlich verkauft werden. Unterdessen haben die technischen Indikatoren ihre bärische Stärke verloren, bleiben jedoch unter ihren Mittellinien. Der Momentum-Indikator ist weit davon entfernt, eine bevorstehende Richtungsbewegung anzudeuten, während der Relative Strength Index (RSI) um 32 schwankt, was eher eine Pause im Verkaufsdruck als eine Erschöpfung nach unten widerspiegelt.
Auf der Oberseite ergibt sich der erste Widerstand bei der Schwelle von 4.100 USD, gefolgt vom relevanteren 20-Tage-SMA um 4.271,82 USD. Darüber stellt der 200-Tage-SMA bei 4.474,98 USD ein strategischeres Hindernis dar. Das Wochentief bei 3.959 USD bietet Unterstützung auf dem Weg zu 3.900 USD und darunter.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
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