• USD/CHF testet den 20-Tage-SMA bei 0,7723, während der Schweizer Franken gegenüber den wichtigsten Währungen übertrifft.
  • Nachlassendes RSI-Momentum signalisiert potenzielle Konsolidierung, es sei denn, die Käufer erobern 0,7750 zurück.
  • Ein Bruch unter 0,7700 öffnet 0,7629, während die Oberseite 0,7800 und den 50-Tage-SMA anvisiert.

USD/CHF bewegt sich während der nordamerikanischen Sitzung am Dienstag um 0,20% nach unten, obwohl der US-Dollar (USD) solide Gewinne gegenüber den meisten seiner Peers verzeichnete, mit Ausnahme des Schweizer Frankens (CHF). Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt das Paar bei 0,7733 und testet die wichtige Unterstützung des 20-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 0,7723.

USD/CHF Preisprognose: Technische Perspektive

Das technische Bild zeigt, dass USD/CHF bei etwa 0,7766 seinen Höhepunkt erreichte, nachdem es drei Tage zuvor den 20-Tage-SMA zurückerobert hatte, was darauf hindeutet, dass Käufer eingreifen. Obwohl das bullische Momentum laut dem Relative Strength Index (RSI) nachgelassen hat, könnten Käufer optimistisch auf höhere Preise bleiben, wenn es den Verkäufern nicht gelingt, den Wechselkurs unter den 20-Tage-SMA zu drücken.

Wenn USD/CHF über 0,7750 steigt, wird der Weg frei, um 0,7800 herauszufordern. Nach dem Durchbruch wird der nächste Halt der 50-Tage-SMA bei 0,7845 sein, wobei der nächste wichtige Widerstand am 100-Tage-SMA bei 0,7911 zu sehen ist.

Umgekehrt, wenn das Paar seine Verluste unter den 20-Tage-SMA und 0,7700 ausdehnt, wäre das Tief vom 10. Februar bei 0,7629 in Gefahr.

USD/CHF Preisdiagramm – Tageschart

USD/CHF Tageschart

Schweizer Franken - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.

Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.

Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.

Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.

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