• Die Befürchtungen hinsichtlich der US-Zölle stützen den US-Dollar aufgrund der höheren Nachfrage nach sicheren Vermögenswerten.
  • Die Unsicherheit über die Höhe der Abgaben und die neue Zollfrist hält die Anleger in Atem.
  • Ein Rückgang der Ölpreise nach der OPEC+-Fördererhöhung übte am Montag früh zusätzlichen Druck auf den CAD aus.

Der US-Dollar beschleunigte am Montag seine Erholung gegenüber dem kanadischen Dollar, da die erneuten Sorgen über US-Zölle angesichts der näher rückenden Frist am 9. Juli eine Flucht in sichere Anlagen auslösten.

Der Greenback notiert heute 0,5 % höher und 0,8 % über den Tiefstständen der letzten Woche, nachdem Trump angekündigt hatte, „einigen Ländern“ Briefe zu übermitteln, in denen die Zölle auf ihre Produkte festgelegt werden.

Höhere Zölle und niedrigere Ölpreise belasten den CAD

Wann diese Zölle in Kraft treten werden, bleibt unklar, da Finanzminister Scot Bessent den 1. August als möglichen neuen Termin nannte, was etwas Spielraum für Verhandlungen mit anderen Ländern als China, Großbritannien und Vietnam lassen könnte, die als einzige seit dem 2. April eine Einigung mit den USA erzielen konnten.

Der kanadische Dollar geriet zu Marktöffnungszeiten aufgrund niedrigerer Ölpreise unter Druck. Die OPEC-Länder haben am Wochenende eine über den Erwartungen liegende Erhöhung der Rohölförderung beschlossen und eine weitere Erhöhung im September angekündigt.

Die Preise für die US-Referenzsorte WTI fielen unter das Niveau von 65,00 USD und zogen den kanadischen Dollar mit sich, da Öl Kanadas wichtigstes Exportgut ist. Das Paar konnte jedoch einige Verluste wieder wettmachen, da die Ölpreise etwas an Boden gewannen und wieder in den vorherigen Bereich über 66,00 USD zurückkehrten.

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