Britisches Pfund rutscht unter 1,3500 ab, da die Wetten auf eine Fed-Zinserhöhung steigen und britische Arbeitsmarktdaten bevorstehen

Das Währungspaar GBP/USD verliert während des asiatischen Handels am Dienstag an Dynamik und notiert bei rund 1,3490. Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch geben dem US-Dollar (USD) gegenüber dem britischen Pfund (GBP) etwas Unterstützung. Der britische Arbeitsmarktbericht wird am Dienstag veröffentlicht. Der Fokus richtet sich am Donnerstag auf die Zinsentscheidung der Bank of England (BoE).

Nach dem US-Inflationsbericht vom Freitag, der zeigte, dass der Kern-Verbraucherpreisindex (VPI) im August um 0,3% und damit stärker als erwartet gestiegen ist, sind Händler noch stärker davon überzeugt, dass die Fed die Zinsen anheben wird, um die hartnäckige Inflation zu bekämpfen. Laut dem CME FedWatch Tool preisen Händler inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von etwa 92,4% für eine Zinserhöhung auf der geldpolitischen Sitzung der Zentralbank im September ein, gegenüber rund 67% vor den VPI-Daten in der vergangenen Woche. Read more...

Das Pfund testet ein August-Tief angesichts der Fed-Zinserhöhungswahrscheinlichkeit

GBP/USD schloss am Montag knapp unter 1,3500 und damit 0,19% niedriger, nachdem es am Londoner Morgen auf den niedrigsten Stand seit dem 14. August gefallen war und bis zum Handelsschluss die Hälfte der Verluste wieder aufgeholt hatte. Der Dollar legte im Tagesverlauf gegenüber allen wichtigen Währungen zu, da Futures die Fed-Zinserhöhung am Mittwoch mit 100% einpreisten und die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen erstmals seit 2023 die Marke von 5% erreichte. Das Pfund gab weniger nach als der Euro. Die neun Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Bank of England stimmen am Mittwoch ab und veröffentlichen das Ergebnis am Donnerstag um 11:00 GMT. Sie werden entscheiden, bevor die Fed ihre Entscheidung bekannt gibt, und dem Markt mitteilen, was dieser bereits weiß.

Der Arbeitsmarktbericht um 06:00 GMT am Dienstag dürfte zeigen, dass die Arbeitslosenquote in den drei Monaten bis Juli bei 5% liegt, nach zuvor 4,9%. Die Zahl der Antragsteller dürfte im August nach einem Rückgang um 11K um 8,3K steigen, und das Lohnwachstum einschließlich Boni dürfte sich von 4,1% auf 3,9% verlangsamen. Der Inflationsbericht um 06:00 GMT am Mittwoch dürfte für August bei 3,1% liegen, nach zuvor 2,9%, wobei die Kernrate bei 2,7% und der Einzelhandelspreisindex bei 3,5% erwartet wird. Ein Bericht sagt, die Wirtschaft kühlt ab, und der andere sagt, die Preise tun es nicht. Read more...

Britisches Pfund gerät unter Druck, da steigende US-Renditen die Fed in die Lage versetzen, das Geschehen zu bestimmen

Das britische Pfund (GBP/USD) testete am Montag Fünf-Wochen-Tiefs bei 1,3464 und machte einen Teil seiner früheren Verluste wieder wett, bleibt jedoch im Minus und liegt 0,23% tiefer, während in den USA und im Vereinigten Königreich ein dünner Wirtschaftskalender ansteht und sich die Zentralbanken beider Länder darauf vorbereiten, ihre geldpolitischen Entscheidungen am Mittwoch bzw. Donnerstag zu veröffentlichen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert GBP/USD bei 1,3492.

Die Stimmung der Anleger ist neutral, nachdem sie schwach in die Woche gestartet waren, da die Ölpreise sprunghaft anstiegen, ausgelöst durch Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien, die die Ost-West-Pipeline beschädigten, welche die Schließung der Straße von Hormus umging, indem sie durch das Rote Meer umgeleitet wurde. Read more...

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Der US Dollar Index hielt sich zu Wochenbeginn fest, blieb über der Marke von 99,00 und notierte nahe 99,40, weiterhin unterhalb der Schwelle von 100,00. Unterstützung kommt von der Federal Reserve, da die Märkte dazu übergegangen sind, bei der Sitzung in dieser Woche eine nahezu sichere Zinsschritt einzupreisen, was den Greenback vor einem datenreichen Dienstag auf breiter Front stützt.

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