Mitglied des EZB-Rats und Gouverneur der Nationalbank der Slowakei (NBS), Peter Kazimir, sagte während der europäischen Handelssitzung am Montag, dass er „zunehmend besorgt über Gas- und Strompreise“ sei. Kazimir fügte hinzu: „Sie [die EZB] werden alle Optionen für die nächste Entscheidung in Betracht ziehen, werden aber bei Bedarf handeln.
FX-Reaktion
Es scheint keine unmittelbare Reaktion des Euro (EUR) auf Kazimirs Äußerungen zu geben. Die wichtigste Währung liegt gegenüber dem US-Dollar (USD) mit über 0,5 % im Minus bei rund 1,1535.
EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.
In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.
Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.
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Pi Network (PI) weitet seine Erholung am Montag aus und notiert nach zwei aufeinanderfolgenden Wochen mit Gewinnen über 0,097 USD. Die fortgesetzte Entwicklung des Ökosystems und verbesserte Entwickler-Tools erhöhen den Nutzen. Unterdessen deuten die technischen Indikatoren auf eine vorsichtige Erholung hin, doch die darüber liegenden Exponential Moving Averages bleiben eine Herausforderung und begrenzen die PI-Gewinne.
Das sollten Sie am Freitag, den 11. September, im Blick behalten:
Der US-Dollar stabilisiert sich in der frühen europäischen Sitzung am Freitag, nachdem er am Donnerstag gegenüber seinen Rivalen an Stärke gewonnen hatte. Die Daten zum Verbraucherpreisindex für August aus den Vereinigten Staaten, die die Markterwartungen hinsichtlich des nächsten geldpolitischen Schritts der Federal Reserve beeinflussen könnten, werden von den Marktteilnehmern in der zweiten Tageshälfte genau beobachtet werden. Auf dem US-Wirtschaftskalender steht außerdem der vorläufige Consumer Sentiment Index der University of Michigan für September.