• NZD/USD dreht ins Minus, da steigende Wetten auf eine Fed-Zinserhöhung und US-Iran-Spannungen die USD-Nachfrage wiederbeleben.
  • Die Abwärtsbewegung scheint abgefedert, da Händler vor der RBNZ am Mittwoch zögern.
  • Ein Bruch unter die Unterstützung der aufsteigenden Trendlinie ist nötig, um die Argumente für tiefere Verluste zu untermauern.

Das Paar NZD/USD zieht nach einem moderaten Intraday-Anstieg in den Bereich von 0,5930 einige Verkäufer an und dümpelt während der frühen europäischen Sitzung am Dienstag nahe dem unteren Ende seiner Tagesspanne. Bärische Händler warten nun auf einen Bruch unter die Marke von 0,5900, bevor sie sich für eine Ausweitung des jüngsten Pullbacks aus der Nähe der psychologischen Marke von 0,6000 bzw. des im August erreichten Dreimonatshochs positionieren.

Der US-Dollar (USD) gewinnt wieder an positiver Dynamik, da Händler angesichts der von steigenden Energiepreisen ausgehenden Inflationsrisiken weiterhin eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im September einpreisen. Hinzu kommt, dass eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran als ein weiterer Faktor gilt, der den sicheren Hafen Greenback stützt und das Paar NZD/USD unter Abwärtsdruck setzt.

Die Abwärtsbewegung scheint jedoch abgefedert, da Händler möglicherweise davon absehen, aggressive Wetten einzugehen, und es vorziehen, die geldpolitische Sitzung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) am Mittwoch abzuwarten. Der Fokus wird sich dann auf die mit Spannung erwarteten monatlichen US-Arbeitsmarktdaten richten, die allgemein als Nonfarm Payrolls (NFP) Bericht am Freitag bekannt sind. Abgesehen davon dürften geopolitische Schlagzeilen dem Paar NZD/USD zusätzlichen Auftrieb geben.

Aus technischer Sicht könnte ein Intraday-Durchbruch unter den 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart als wichtiger Auslöser für bärische Händler angesehen werden. Darüber hinaus liegt der Indikator Moving Average Convergence Divergence (MACD) weiterhin leicht unter null und der Relative Strength Index (RSI) verharrt im mittleren 30er-Bereich, was zusammen auf ein nachlassendes bullisches Momentum nach der jüngsten Erholung hindeutet.

Das Paar NZD/USD hält sich jedoch über dem 200-Perioden-SMA bei 0,5876, wodurch der kurzfristige Bias neutral bleibt, aber durch das nahegelegene Überangebot nach oben begrenzt wird. Zudem stützt die aufwärts gerichtete Trendlinienmarke um 0,5900 weiterhin die Kursentwicklung, weshalb es ratsam ist, auf einen Bruch unter die genannte Marke zu warten, bevor man sich für einen Rückgang zum 200-Perioden-SMA bei 0,5876 positioniert, wo Käufer den breiteren Aufwärtstrend verteidigen könnten.

Auf der Oberseite wird der erste Widerstand durch den 100-Perioden-SMA bei 0,5915 definiert, und ein nachhaltiger Durchbruch über diese Barriere wäre nötig, um einen konstruktiveren Weg für das Paar NZD/USD wieder zu eröffnen.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

NZD/USD 4-Stunden-Chart

Chart Analysis NZD/USD

Wirtschaftsindikator

Zinsentscheidung der RBNZ

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) gibt nach jeder ihrer sieben planmäßigen geldpolitischen Sitzungen im Jahr ihre Zinssatzentscheidung bekannt. Ist die RBNZ restriktiv („hawkish“) und erwartet steigenden Inflationsdruck, erhöht sie den Official Cash Rate (OCR), um die Inflation zu senken. Das wirkt sich positiv auf den Neuseeland-Dollar (NZD) aus, da höhere Zinsen mehr Kapitalzuflüsse anziehen. Umgekehrt senkt die RBNZ den OCR, wenn sie die Inflation für zu niedrig hält, was tendenziell zu einer Abschwächung des NZD führt.

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Nächste Veröffentlichung: Mi Sept. 02, 2026 02:00

Häufigkeit: Unregelmäßig

Prognose: 2.75%

Vorher: 2.5%

Quelle: Reserve Bank of New Zealand

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hält sieben Mal im Jahr geldpolitische Sitzungen ab, in denen sie ihre Entscheidung über die Zinssätze und die wirtschaftlichen Bewertungen, die ihre Entscheidung beeinflusst haben, bekannt gibt. Die Zentralbank gibt Hinweise auf die wirtschaftlichen Aussichten und den zukünftigen geldpolitischen Kurs, die für die Bewertung des NZD von hoher Relevanz sind. Positive wirtschaftliche Entwicklungen und optimistische Aussichten könnten die RBNZ dazu führen, die Geldpolitik durch Zinserhöhungen zu straffen, was tendenziell bullish für den NZD ist. Auf die geldpolitischen Ankündigungen folgt in der Regel eine Pressekonferenz des interimistischen Gouverneurs Christian Hawkesby.

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