• NZD/USD bleibt bei 0,5820 in einem festen Bereich angesichts einer optimistischen Marktstimmung.
  • Händler reduzieren hawkische Fed-Wetten nach schwachen US-Verbraucherpreisindexdaten.
  • Investoren warten auf die US-Produzentenpreisindexdaten (PPI) für Juni.

Der neuseeländische Dollar (NZD) hält die Gewinne vom Dienstag um 0,5820 während der europäischen Handelssitzung am Mittwoch. Das Kiwi-Paar zeigt Stärke in einem Risiko-auf-Marktumfeld, angetrieben durch nachlassende Befürchtungen vor Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr.

Im europäischen Handel notieren die S&P 500-Futures 0,25 % höher bei rund 7.563, was auf eine starke Nachfrage nach riskanteren Anlagen hinweist.

Laut dem CME FedWatch-Tool sind die Chancen für eine Zinserhöhung der Fed in der geldpolitischen Sitzung in diesem Monat von 31 % in der Vorwoche auf 16,6 % gesunken.

Marktteilnehmer haben ihre hawkischen Fed-Wetten zurückgefahren, da die Inflation in den Vereinigten Staaten (US) im Juni schneller als erwartet nachgelassen hat.

Unterdessen warten Investoren auf die US-Produzentenpreisindexdaten (PPI) für Juni, die um 12:30 GMT veröffentlicht werden. Vor den US-Produzenteninflationsdaten notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, leicht höher nahe 101,00, nachdem er frühe Verluste aufgeholt hat.

NZD/USD technische Analyse

NZD/USD notiert leicht höher bei rund 0,5820. Das Paar ist wieder über das 50,00% Fibonacci-Retracement bei 0,5810 gestiegen und hält sich über dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 0,5746, was zusammen auf einen konstruktiven kurzfristigen Ton hinweist.

Ein steigender Relative Strength Index (RSI) bei 60,8 verstärkt das sich verbessernde bullishe Momentum, obwohl die Preise noch durch das 61,80% Retracement bei 0,5853 knapp darüber begrenzt sind.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand beim 61,80% Fibonacci-Retracement bei 0,5853, gefolgt vom 78,60% Retracement bei 0,5915, wobei das jüngste Swing-Hoch auf dem 100,00%-Niveau bei 0,5994 als stärkere Barriere fungiert, falls die Gewinne sich ausweiten. Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung beim zurückeroberten 50,00% Retracement bei 0,5810 gesehen, gefolgt von einem kleineren Boden um das 38,20%-Niveau bei 0,5766 und dem 20-Tage-EMA bei 0,5746, während tiefere Rückgänge das 23,60% Retracement bei 0,5712 und den strukturellen Anker nahe 0,5625 freilegen würden.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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