- NZD/USD bleibt trotz Erholung über der Marke von 0,5700 bearish.
- RSI steigt unterhalb von 50 und signalisiert, dass Käufer nicht die volle Kontrolle haben.
- Ausbruch über 0,5750 öffnet den Weg zu 0,5800 und dem wichtigen SMA-Cluster.
Der Kiwi-Dollar durchbricht am Freitag die Marke von 0,5700 und hält Gewinne von über 0,22 % gegenüber dem Greenback, nachdem er ein Tagestief von 0,5689 erreicht hatte. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der NZD/USD bei 0,5709.
NZD/USD Kursprognose: Technische Aussichten
Der NZD/USD bleibt technisch gesehen bearish, obwohl die Zinswahrscheinlichkeiten darauf hindeuten, dass die Reserve Bank of New Zealand die Zinsen mindestens zweimal anheben könnte. Kurzfristig würde der Anstieg jedoch eine Unterstützungstrendlinie, die nun als Widerstand bei etwa 0,5750 fungiert, testen.
Der Relative Strength Index (RSI) steigt und deutet darauf hin, dass die Käufer an Fahrt gewinnen, bleibt jedoch unter dem neutralen Niveau von 50. Daher ist der Gesamtrend rückläufig.
Für eine bullische Umkehr muss der NZD/USD die Marke von 0,5750 überwinden, gefolgt von der Marke bei 0,5800. Über diesem Niveau liegt der nächste Widerstand beim 200-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 0,5821, gefolgt vom 50-Tage SMA bei 0,5831 und dann dem 100-Tage SMA bei 0,5851. Sobald diese Niveaus überwunden sind, ist der nächste Widerstand die Marke von 0,5900.
Auf der Gegenseite, falls der NZD/USD unter das aktuelle Tagestief (LOD) von 0,5689 fällt, liegt die nächste Unterstützung bei 0,5650, gefolgt von 0,5600.
NZD/USD Kurschart – Technische Aussichten

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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Das sollten Sie am Freitag, den 3. Juli, im Blick behalten:
Der US-Dollar kämpft am letzten Handelstag der Woche darum, gegenüber seinen wichtigsten Rivalen widerstandsfähig zu bleiben, da die Anleger den Zeitpunkt einer möglichen Zinserhöhung der Federal Reserve nach den enttäuschenden Arbeitsmarktdaten für Juni bewerten. Der Wirtschaftskalender wird keine Daten mit hoher Relevanz enthalten, und die Handelsaktivität wird voraussichtlich bis zum Wochenende gedämpft bleiben, da die Aktien- und Anleihemärkte in den Vereinigten Staaten wegen der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag geschlossen bleiben.