BNY-Mellon-EMEA-Makrostratege Geoff Yu weist darauf hin, dass Industriemetalle ihre Höchststände vom Jahresanfang nicht zurückerobern konnten, und sieht kaum makroökonomische Unterstützung für eine Erholung. Schwache Importpreise in den USA, China und Deutschland, anhaltende chinesische PPI-Deflation sowie Indonesiens Kürzungen bei Nickelquoten deuteten auf einen fortgesetzten Nachfragedämpfer hin. Dies halte den Abwärtsdruck auf Metalle und rohstoffnahe Schwellenländerwährungen kurzfristig aufrecht.

Nachfragedämpfer belastet den Ausblick für Metalle

"Die Metallmärkte haben sich schwergetan, ihre Höchststände vom Jahresanfang wieder zu erreichen, und wir erwarten nicht, dass Makrodaten in naher Zukunft eine Erholung stützen. Die zugrunde liegende Nachfrage nach Industriemetallen belastet seit Langem Preise und Terminstrukturen, und es gibt kaum Anzeichen für eine baldige Besserung."

"In absoluten Zahlen liegen die Importpreise in den USA, China und Deutschland auf annualisierter Basis unter dem Vorjahresniveau; die breiteren chinesischen Erzeugerpreise (PPI) dürften für den Rest des Jahres negativ bleiben."

"Die jüngste Entscheidung Indonesiens, die Nickel-Erz-Quoten in seiner größten Mine zu senken, unterstreicht die Abwärtsrisiken für Basismetalle und zeigt, wie weit betroffene Regierungen gehen, um günstige Handelsbedingungen zu sichern. Solche Gegenwinde dürften die Rohstoffmärkte kurzfristig beeinflussen."

"Gleichzeitig rechnen wir weiterhin mit Abwärtsrisiken für Kapitalflüsse und Bestände in metallabhängigen Währungen. Das bedeutet, dass die Notwendigkeit, straffere Finanzierungsbedingungen aufrechtzuerhalten, in weiten Teilen der Schwellenländer bestehen bleibt."

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