Der deutsche Composite EMI expandiert im Februar schneller als erwartet auf 53,1, laut Schnellschätzungen. Ökonomen erwarteten, dass die gesamte Geschäftstätigkeit leicht höher bei 52,2 gegenüber 52,1 im Januar ausfällt.

(Diese Geschichte wurde um 07:02 GMT als Vorschau auf die deutschen/Eurozone Schnell-EMI-Daten für Februar veröffentlicht)


Überblick über die deutschen/Eurozone Flash-EMIs

Die vorläufigen HCOB Einkaufsmanagerindizes (EMI) für Deutschland und die Eurozone für Februar werden heute um 08:30 und 09:00 GMT veröffentlicht.

Unter den Volkswirtschaften der Eurozone haben die deutschen und die zusammengefassten Eurozone-EMI-Berichte eine größere Relevanz, sowohl hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die europäische Währung als auch auf die damit verbundenen Märkte.

Der vorläufige Composite EMI für Deutschland wird voraussichtlich leicht höher bei 52,2 gegenüber 52,1 im Januar ausfallen. Die Produktion im verarbeitenden Sektor wird erneut als rückläufig, jedoch in moderatem Tempo erwartet. Der EMI für das verarbeitende Gewerbe wird bei 49,6 gesehen, höher als der vorherige Wert von 49,1. Ein Wert unter 50,0 wird als Kontraktion der Geschäftstätigkeit angesehen. Der EMI für den Dienstleistungssektor wird voraussichtlich niedriger bei 52,2 gegenüber 52,4 im Januar ausfallen.

Die Prognose für den Eurozone-Composite-EMI zeigt ebenfalls, dass die gesamte Produktion im privaten Sektor aufgrund einer Verbesserung sowohl der Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor schneller gewachsen ist. Der Composite EMI wird auf 51,5 geschätzt, höher als 51,3 im Januar. Der EMI für das verarbeitende Gewerbe wird voraussichtlich die Schwelle von 50,0 erreichen, die Expansion von Kontraktion trennt. Der EMI für den Dienstleistungssektor wird höher bei 52,0 gegenüber dem vorherigen Wert von 51,6 gesehen.

Wie könnten die deutschen/Eurozone Flash-EMIs den EUR/USD beeinflussen?     

EUR/USD notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 0,14 % niedriger bei etwa 1,1755. Das Hauptwährungspaar verzeichnet am Donnerstag ein frisches Swing-Tief bei 1,1742, was auf den Beginn eines bärischen Trends hindeutet. Zudem liegt das Paar unter dem 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 1,1817, was auf einen bärischen kurzfristigen Trend hinweist. Der 20-Tage EMA rollt sich um und fungiert als kurzfristiger Widerstand.

Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) liegt bei 44, unterhalb der Mittellinie und sinkend, was auf ein schwächer werdendes Momentum hinweist.

Unterhalb des fallenden 20-Tage EMA würden Erholungen begrenzt bleiben, und das Risiko würde weiterhin nach unten verschoben sein. Ein täglicher Schlusskurs unter dem Tief vom Donnerstag bei 1,1742 würde die Tür für weiteres Abwärtspotenzial in Richtung des Tiefs vom 22. Januar bei 1,1670 öffnen.

Im Gegensatz dazu könnte eine Erholungsbewegung über den Durchschnitt den bärischen Druck verringern und Raum für eine Erholung in Richtung des Hochs vom 11. Februar bei 1,1927 schaffen.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Wirtschaftsindikator

HCOB Composite EMI

Der Composite PMI wird monatlich von S&P Global und der Hamburg Commercial Bank (HCOB) veröffentlicht und gilt als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in der Eurozone – sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Grundlage des Index sind Umfragen unter Führungskräften, wobei jede Antwort nach der Unternehmensgröße und dessen Beitrag zur Gesamtproduktion des jeweiligen Sektors gewichtet wird. Die Befragten geben an, wie sich bestimmte Geschäftsfaktoren im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat verändert haben. Die Ergebnisse können frühzeitig Hinweise auf Trends in wichtigen volkswirtschaftlichen Kennzahlen wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Industrieproduktion, der Beschäftigung und der Inflation geben. Der Index bewegt sich zwischen 0 und 100. Ein Wert von 50,0 zeigt keine Veränderung zum Vormonat. Werte über 50 deuten auf eine allgemeine Expansion der privaten Wirtschaft hin und gelten als bullishes Signal für den Euro (EUR). Werte unter 50 signalisieren hingegen einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität und werden meist als bärisch für den EUR gewertet.

Mehr lesen

Nächste Veröffentlichung: Fr Feb. 20, 2026 09:00 (Zuvor)

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 51.5

Vorher: 51.3

Quelle: S&P Global

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Der US Dollar Index behält sein bullisches Momentum bei und schwankt nach dem Erreichen seines höchsten Niveaus seit fast einem Monat am Donnerstag nahe 98,00. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Februar aus Deutschland, der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den USA werden am Freitag im Wirtschaftskalender aufgeführt. Noch wichtiger ist, dass das US Bureau of Economic Analysis die erste Schätzung der Wachstumsdaten des Bruttoinlandsprodukts für das vierte Quartal sowie die Zahlen zum Preisindex für persönliche Verbrauchsausgaben für Dezember veröffentlichen wird.

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