Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), erläutert die Entscheidung der EZB, die Leitzinsen auf der geldpolitischen Sitzung im September um 25 Basispunkte (bps) anzuheben, und beantwortet Fragen der Presse.
Wichtige Zitate
"Erheblicher Finanzierungsbedarf durch KI ist ein wesentlicher Treiber."
"Wir beobachten den Anleihemarkt aufmerksam, insbesondere das lange Ende."
"Der Anstieg der Renditen ist kein euro-spezifisches Problem."
"Wir waren von der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit überrascht."
"Die Daten nach dem Stichtag deuten auf ein noch höheres Wachstum im Jahr 2026 hin als in der Projektion."
"Die Inflation war zuletzt niedriger als erwartet, insbesondere bei Lebensmitteln."
"Aber die Inflation ist hartnäckiger."
"Ich werde mich zu möglichen Deviseninterventionen nicht äußern."
EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.
In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.
Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Goldpreis plötzlich stark: 3 Gründe treiben Anleger ins Gold
DAX Futures vor dem Bruch: Jetzt zählt nur diese Marke
XRP vor Ausbruch? Kapital fließt zurück - aber zwei Marken bremsen
Raydiums Rally signalisiert eine Trendwende inmitten von Netzwerk-Wachstum und Rückkäufen
Raydium behält einen festen bullischen Ton bei, verzeichnet fast 9% Gewinne und setzt seine 41%ige Rallye seit Sonntag fort. Die auf Solana basierende dezentrale Börse erlebt angesichts neuer Token-Starts einen Anstieg der Netzwerkaktivität und des Wachstums. Der technische Ausblick für Raydium signalisiert ein mögliches Aufwärtspotenzial bis 1,50 USD, da sich das Momentum trotz überkaufter Bedingungen behauptet.