Imperial Brands plant offenbar Abbau Tausender Stellen in den USA und Europa


Der britische Tabakkonzern Imperial Brands bereitet offenbar einen umfangreichen Stellenabbau in wichtigen Märkten vor. Im Zuge eines breiteren Kostensenkungsprogramms sollen Tausende Arbeitsplätze unter anderem in den USA und Europa wegfallen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

In einer ersten Phase sollen Beschäftigte der Tochtergesellschaft ITG Brands betroffen sein, die für die Geschäfte in den USA, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico zuständig ist. Mitarbeiter aus den Bereichen Personal, Finanzen, Beschaffung und Lieferkette sollen dem Bericht zufolge ab dem 19. August über die geplanten Maßnahmen informiert werden.

Eine zweite Phase soll die Bereiche Recht, Marketing sowie Markt- und Datenanalyse betreffen. Die betroffenen Mitarbeiter sollen voraussichtlich im April informiert werden. Der eigentliche Stellenabbau könnte dann zur Jahresmitte beginnen.

Die geplanten Veränderungen sollen sich im Laufe der Zeit auf die weltweite Präsenz des Konzerns auswirken. Konkrete Angaben zur Zahl der betroffenen Arbeitsplätze machte Imperial Brands zunächst nicht.

Ein Teil der Aufgaben bei ITG Brands soll noch vor Jahresende an den strategischen Partner Capgemini ausgelagert werden. Darüber hinaus hat Imperial Brands nach eigenen Angaben bereits Kontakt zu den zuständigen Stellen in der Europäischen Union aufgenommen. Die dort geplanten Stellenstreichungen unterliegen noch den entsprechenden Konsultationsverfahren.

Ende 2025 beschäftigte Imperial Brands weltweit rund 25.800 Mitarbeiter.

Teilen: Feed-News

Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.

NEUESTE NACHRICHTEN


NEUESTE NACHRICHTEN

Autor wählen

Goldpreis am Widerstand: Droht jetzt die große Bullenfalle?

Goldpreis am Widerstand: Droht jetzt die große Bullenfalle?

Der Goldpreis steht an einer Marke, an der Anleger nicht mehr wegsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) testen auf Tagesbasis aktuell die obere Bollinger-Band und handeln bei 4.433,82 US-Dollar. Damit steht Gold direkt vor einem Widerstandsbereich, der die nächste große Bewegung auslösen könnte. Die Frage ist nicht mehr, ob Gold stark gelaufen ist. Das ist offensichtlich.
Silberpreis explodiert: Warum Anleger jetzt vorsichtig sein müssen

Silberpreis explodiert: Warum Anleger jetzt vorsichtig sein müssen

Der Silberpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinsehen müssen. Auf den ersten Blick sieht der Chart stark aus. Der Ausbruch aus einer monatelangen Bodenbildung ist geschafft, das Momentum dreht nach oben und wichtige kurzfristige Durchschnittslinien wurden zurückerobert. Doch genau hier beginnt das Problem.
XRP hält die 1-Dollar-Marke - doch die Bären bleiben am Drücker

XRP hält die 1-Dollar-Marke - doch die Bären bleiben am Drücker

Ripple (XRP) hält sich am Dienstag zum Zeitpunkt der Erstellung stabil über der kurzfristig wichtigen Unterstützung bei 1,00 US-Dollar. Das Aufwärtspotenzial des Tokens bleibt jedoch durch wichtige fallende gleitende Durchschnitte begrenzt, was den übergeordneten technischen Ausblick belastet. Das Interesse von Privatanlegern am Derivatemarkt nimmt weiter zu.
Pi Network hält sich an wichtiger Unterstützung, während der breitere Markt nachgibt

Pi Network hält sich an wichtiger Unterstützung, während der breitere Markt nachgibt

Pi Network stabilisiert sich bei rund 0,08745 USD, nachdem es zwei Tage in Folge Verluste verzeichnete und unter der psychologisch wichtigen Marke von 0,1000 USD gedeckelt blieb. Die Nachfrage im Einzelhandel nach PI-Derivaten bleibt robust, wobei das Open Interest über 9 Mio. USD liegt, auch wenn die Stimmung am breiteren Kryptomarkt nachlässt. Technisch gesehen droht PI eine stärkere Korrektur, da es an Aufwärtsmomentum fehlt, um eine kurzfristige Erholung zu stützen.

Das sollten Sie am Dienstag, den 11. August, im Blick behalten:

Das sollten Sie am Dienstag, den 11. August, im Blick behalten:

Die Rohölpreise stiegen am Montag stark an und schürten erneut Inflationssorgen, da die jüngsten Schlagzeilen rund um den Konflikt im Nahen Osten keinen Anlass zu Optimismus boten. Der US-Konjunkturkalender wird am Dienstag Veröffentlichungen von Daten mittlerer Bedeutung umfassen, wie den NFIB Business Optimism Index und die Verkäufe bestehender Häuser für Juli.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

ANALYSEN