- GBP/USD tut sich schwer, aus dem nächtlichen Ausbruch über die psychologische Marke von 1,3500 Kapital zu schlagen.
- Geopolitische Risiken, Inflationssorgen und Fed-Zinserhöhungsspekulationen stützen den USD und begrenzen die Gewinne des Paares.
- Händler scheinen sich zudem im Vorfeld wichtiger US-Inflationsdaten und des vorläufigen britischen BIP-Berichts für das zweite Quartal zurückzuhalten.
Das Währungspaar GBP/USD schwankt im frühen europäischen Handel am Dienstag zwischen verhaltenen Gewinnen und leichten Verlusten, bleibt jedoch nahe dem am Vortag erreichten höchsten Stand seit dem 16. Juli. Die Kassakurse notieren derzeit um die psychologische Marke von 1,3500 und damit nahezu unverändert gegenüber dem Tag, da die Händler abwarten, welche wichtigen Makrodaten diese Woche aus den USA und dem Vereinigten Königreich anstehen.
Der entscheidende US-Verbraucherpreisindex (VPI) wird am Mittwoch veröffentlicht, gefolgt von den vorläufigen britischen BIP-Zahlen für das zweite Quartal am Donnerstag und dem US-Erzeugerpreisindex (EPI). Unterdessen stützen die Pattsituation zwischen den USA und dem Iran sowie die Wetten darauf, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) angesichts von Inflationsrisiken durch volatile Ölpreise einen hawkishe(re)n Kurs einschlagen wird, den sicheren Hafen US-Dollar (USD) und begrenzen GBP/USD.
Tatsächlich schloss der Iran künftige Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump aus und erklärte, dass er bis zum Ende seiner Amtszeit am 20. Januar 2029 warten werde, um die Gespräche wieder aufzunehmen. Dies dämpft die Hoffnungen auf eine rasche Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Darüber hinaus bleibt der Schiffsverkehr durch die Straße von Bab al-Mandab aufgrund der von Iran unterstützten Seeblockade der Huthi gegen Saudi-Arabien stark eingeschränkt. Die jüngsten Entwicklungen trieben die Rohölpreise auf ein Eineinhalb-Wochen-Hoch.
Unterdessen preisen Händler weiterhin eine höhere Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank die Kreditkosten bis zum Jahresende mindestens einmal anheben wird. Der Ausblick bleibt unterstützend für erhöhte Renditen von US-Staatsanleihen und begünstigt die USD-Bullen. Zudem mahnt das Ausbleiben von Anschlusskäufen nach dem Ausbruch über die Marke von 1,3500 zur Vorsicht, bevor auf weitere kurzfristige Aufwärtsbewegungen des Währungspaars GBP/USD gesetzt wird.
GBP/USD 4-Stunden-Chart
Technische Analyse
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bei 1,3408, wobei ein Bruch den bullishen Ton schwächen und tiefere Rücksetzer freilegen würde. Oberhalb des genannten Bereichs dürfte das Währungspaar GBP/USD gefragt bleiben und darauf abzielen, das monatliche Juli-Zwischenhoch im Bereich von 1,3555-1,3560 zu testen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Wirtschaftsindikator
Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
Das vom Office for National Statistics monatlich und vierteljährlich veröffentlichte Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Gesamtwert aller im Vereinigten Königreich innerhalb eines bestimmten Zeitraums produzierten Waren und Dienstleistungen. Es gilt als der wichtigste Indikator für die wirtschaftliche Aktivität des Landes. Der Quartalsvergleich (QoQ) zeigt, wie sich die Wirtschaftsleistung im jeweiligen Quartal gegenüber dem vorangegangenen Quartal verändert hat. In der Regel wird ein Anstieg dieses Wertes als bullishes Signal für das Pfund Sterling (GBP) gewertet, während ein Rückgang oder ein schwächer als erwarteter Anstieg als bärisch gilt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Do Aug. 13, 2026 06:00 (Zuvor)
Häufigkeit: Vierteljährlich
Prognose: 0.4%
Vorher: 0.6%
Quelle: Office for National Statistics
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Pi Network stabilisiert sich bei rund 0,08745 USD, nachdem es zwei Tage in Folge Verluste verzeichnete und unter der psychologisch wichtigen Marke von 0,1000 USD gedeckelt blieb. Die Nachfrage im Einzelhandel nach PI-Derivaten bleibt robust, wobei das Open Interest über 9 Mio. USD liegt, auch wenn die Stimmung am breiteren Kryptomarkt nachlässt. Technisch gesehen droht PI eine stärkere Korrektur, da es an Aufwärtsmomentum fehlt, um eine kurzfristige Erholung zu stützen.
Das sollten Sie am Dienstag, den 11. August, im Blick behalten:
Die Rohölpreise stiegen am Montag stark an und schürten erneut Inflationssorgen, da die jüngsten Schlagzeilen rund um den Konflikt im Nahen Osten keinen Anlass zu Optimismus boten. Der US-Konjunkturkalender wird am Dienstag Veröffentlichungen von Daten mittlerer Bedeutung umfassen, wie den NFIB Business Optimism Index und die Verkäufe bestehender Häuser für Juli.