• GBP/USD schwächt sich in der frühen europäischen Sitzung am Montag nahe 1,3605. 
  • Das Major-Paar behält die bullische Tendenz im mittelfristigen Bereich über dem 100-Tage-EMA bei. 
  • Die anfängliche Unterstützungsmarke liegt bei 1,3580; der unmittelbare Widerstand, den es zu beobachten gilt, ist 1,3870. 

Das Währungspaar GBP/USD wird in der frühen europäischen Sitzung am Montag um 1,3605 gehandelt. Die wachsenden Erwartungen an eine Zinssenkung der Bank of England (BoE) belasten das Pfund Sterling (GBP) gegenüber dem Greenback. 

Es wurde allgemein erwartet, dass die BoE die Zinssätze bei 3,75 % belässt, jedoch war die Anzahl der Mitglieder des Ausschusses für Geldpolitik (MPC), die eine Beibehaltung der Zinssätze unterstützten, geringer als die sieben, die die Märkte erwarteten.

"Wir erwarten weiterhin die nächste Zinssenkung im März. Danach denken wir, dass die BoE eine längere Pause einlegen wird, bevor sie die Normalisierung der Geldpolitik Anfang 2027 wieder aufnimmt (wir sehen einen Endzinssatz von 3,00 % bis Mitte 2027)," sagte Dani Stoilova, UK- und Europa-Ökonomin bei BNP Paribas Markets 360.

Chart Analyse GBP/USD

Technische Analyse:

Im Tageschart hält GBP/USD über dem 100-Tage-EMA und bewahrt eine bullische Tendenz. Rückgänge würden Nachfrage finden, solange sie über diesem Durchschnitt liegen. Die Bollinger-Bänder zeigen, dass der Preis über dem mittleren Band verläuft, während sich die Bänder erweitern, was auf ein steigendes Momentum hinweist. Der RSI liegt bei 52 (neutral) und stabilisiert sich über der 50-Linie, was eine moderate Aufwärtsneigung beibehält.

Ein Halten über dem 20-Tage-Mittelband bei 1,3580 würde die Oberseite im Fokus halten, wobei das obere Bollinger-Band bei 1,3870 begrenzt. Ein Rückgang unter diesen Pivot würde 1,3290 am unteren Band als nächste bedeutende Unterstützung offenbaren.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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