Pfund Sterling steigt trotz fester BoE-dovisher Wetten
Das Pfund Sterling (GBP) bewegt sich am Donnerstag gegenüber seinen wichtigsten Währungspartnern nach oben. Die britische Währung gewinnt nach einem intensiven Ausverkauf am Mittwoch an Boden, der durch verstärkte Spekulationen über eine Zinssenkung der Bank of England (BoE) in ihrer nächsten geldpolitischen Sitzung im Dezember ausgelöst wurde.
Die dovishen Erwartungen der BoE beschleunigten sich nach der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (VPI) des Vereinigten Königreichs (UK) für Oktober, der zeigte, dass der Preisdruck wie erwartet nachgelassen hat. Laut den Zinsfutures ist die Wahrscheinlichkeit, dass die BoE die Zinssätze in der Dezember-Sitzung um 25 Basispunkte (bps) auf 3,75% senkt, von 80% vor der Datenveröffentlichung auf 85% gestiegen. Weiterlesen...

GBP/USD schwächt sich schnell aufgrund dovisher Daten und externer Druckfaktoren
Das GBP/USD-Paar fiel am Donnerstag stark auf 1,3048, belastet durch eine Kombination aus schwachen inländischen Inflationsdaten und einem insgesamt stärkeren US-Dollar.
Der Rückgang des Pfunds wurde durch den neuesten VPI-Bericht des UK ausgelöst, der zeigte, dass die Inflation im Oktober im Jahresvergleich auf 3,6% gesenkt wurde, was den Prognosen entspricht. Dies stärkte die Markterwartungen, dass die Bank of England (BoE) möglicherweise bereits im Dezember mit Zinssenkungen beginnen könnte. Die Daten passen in eine breitere Erzählung über nachlassende inländische Nachfrage: Der Arbeitsmarkt kühlt ab, das BIP-Wachstum bleibt hinter den Prognosen der Zentralbank zurück, und die Kerninflation liegt leicht unter dem erwarteten Pfad der BoE. In Anbetracht dessen schlagen Institutionen, darunter die Deutsche Bank, vor, dass das geldpolitische Komitee (MPC) das Vertrauen gewinnen wird, das erforderlich ist, um den Bankzinssatz von derzeit 4,00% zu senken. Weiterlesen...
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