Der US-Dollar (USD) hat sich am Mittwoch in einer positiven Spanne bewegt und nach der Zinserhöhung der Federal Reserve (Fed) um einen Viertelprozentpunkt, wie weithin erwartet, zusätzlich an Dynamik gewonnen.
Hier ist, was Sie am Donnerstag, den 17. September, wissen müssen:
Der US-Dollar-Index (DXY) hat es geschafft, die psychologische Marke von 100,00 und darüber hinaus zurückzuerobern, da die Anleger die Entscheidung der Fed bewerteten, die Zinsen auf 3,75%-4,00% anzuheben. Im Mittelpunkt stehen die üblichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, gefolgt von Baubeginnen, Baugenehmigungen, ausstehenden Hausverkäufen und dem Philadelphia-Fed-Index für das verarbeitende Gewerbe.
EUR/USD ist unter die Unterstützungszone von 1,1500 gefallen und hat angesichts der soliden Entwicklung des US-Dollars nach der Fed-Entscheidung neue Mehrwochentiefs erreicht. Die endgültige Inflationsrate in der Eurozone steht ebenso an wie eine Rede von Lane von der EZB.
Die weitere Stärke des Greenback drückte GBP/USD zum ersten Mal seit Ende Juli wieder unter die Marke von 1,3400 und ließ das Paar den dritten Tag in Folge zurückgehen. Es wird erwartet, dass die BoE auf ihrer bevorstehenden Sitzung am Donnerstag ihren Leitzins unverändert lässt.
USD/JPY hat die Wochen-Erholung ausgebaut und sich bis knapp unter die Marke von 156,00 bzw. auf Mehrtagshochs vorgearbeitet. Die üblichen wöchentlichen Daten zu den ausländischen Anleiheinvestitionen stehen an.
AUD/USD hat weiter nachgegeben und sich nach dem Durchbruch unter die Unterstützung bei 0,7100 in den Bereich von Vierwochentiefs zurückgezogen. Als Nächstes stehen in Australien am 23. September die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes an.
WTI hat den kräftigen Anstieg vom Dienstag wieder abgegeben und ist angesichts des festeren US-Dollars und fehlender Nachrichten an der geopolitischen Front in den Bereich von 101,00 USD zurückgefallen.
Gold hat seine anfänglichen Gewinne wieder abgegeben und den dritten Verlusttag in Folge verzeichnet, wobei es sich nach dem deutlichen Anstieg des Greenback und gemischten US-Staatsanleiherenditen entlang der Kurve auf 4.250 USD pro Feinunze bzw. auf Sechswochentiefs zurückzog.
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