Die vorläufigen Daten des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) der Eurozone für August liegen bei 3,3 % im Jahresvergleich (YoY) und damit wie erwartet über dem vorherigen Wert von 2,9 %. Auf Monatsbasis stiegen die Inflationsdrucke mit einer schnelleren Rate von 0,4 % gegenüber dem vorherigen Wert von 0,2 %.
Der Kern-HVPI – der volatile Komponenten wie Lebensmittel, Energie, Alkohol und Tabak ausschließt – liegt bei 2,4 % im Jahresvergleich und damit unter den Schätzungen und dem vorherigen Wert von 2,5 %. Der Kern-HVPI steigt gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, nachdem er im Juli unverändert geblieben war.
Marktreaktion
Die HVPI-Daten der Eurozone scheinen einen marginal positiven Einfluss auf den Euro (EUR) zu haben, dennoch ist er gegenüber dem US-Dollar weiterhin deutlich schwächer. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung handelt EUR/USD 0,2 % niedriger bei rund 1,1595.
Wirtschaftsindikator
Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr)
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) erfasst die Preisveränderungen eines repräsentativen Warenkorbs von Gütern und Dienstleistungen innerhalb der Eurozone. Er wird monatlich von Eurostat veröffentlicht und gilt als harmonisiert, da in allen Mitgliedstaaten eine einheitliche Methodik verwendet wird und die jeweiligen Länder entsprechend ihres wirtschaftlichen Gewichts in die Berechnung einfließen. Der Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY) zeigt, wie sich die Preise im aktuellen Berichtsmonat im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres entwickelt haben. Ein hoher HVPI-Wert wird in der Regel als positiv (bullish) für den Euro (EUR) gewertet, ein niedriger Wert dagegen als negativ (bärisch).
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Di Sept. 01, 2026 09:00 (Zuvor)
Häufigkeit: Monatlich
Aktuell: 3.3%
Prognose: 3.3%
Vorher: 2.9%
Quelle: Eurostat
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Das sollten Sie am Dienstag, den 1. September, im Blick behalten:
Die Aktivitäten an den Finanzmärkten bleiben am ersten Handelstag im September relativ verhalten, da sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die vorläufigen Inflationsdaten für August aus der Eurozone und mittelwichtige makroökonomische Veröffentlichungen aus den Vereinigten Staaten verlagert.