• EUR/USD steigt über 1,1460, da weichere als erwartete US-EPI-Daten den US-Dollar belasten.
  • Fed-Vorsitzender Kevin Warsh begrüßte den sich verbessernden Inflationstrend, betonte jedoch, dass die Preisdaten weiterhin unvollkommen sind und die Inflation unbefriedigend bleibt.
  • Der HVPI Spaniens blieb im Juni mit 3,6 % im Jahresvergleich stabil und stützt den Euro, indem er die Erwartungen an eine aggressive EZB-Lockerung begrenzt.

EUR/USD notiert am Mittwoch nahe der Marke von 1,1450 höher, da der US-Dollar (USD) nach weicheren als erwarteten US-Erzeugerpreisindex (EPI)-Daten aus den Vereinigten Staaten (USA) schwächer wird. Der Euro (EUR) findet ebenfalls etwas Unterstützung, nachdem der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) Spaniens zeigte, dass die Inflation im Juni erhöht blieb.

Die US-Erzeugerinflation überraschte auf der Unterseite. Der Gesamt-EPI fiel im Juni um 0,3 % gegenüber dem Vormonat, während ein unveränderter Wert erwartet wurde, und die Jahresrate verlangsamte sich auf 5,5 % von 6,0 %, unter dem Konsens von 6,2 %. Der Kern-EPI, der Nahrungsmittel und Energie ausschließt, stieg um 0,2 % gegenüber dem Vormonat und verfehlte damit die Prognose von 0,4 %, während die jährliche Kernrate mit 4,7 % unter den Erwartungen von 5,2 % lag. Die weicheren Daten verstärkten die Erwartungen, dass der Inflationsdruck in den USA nachlassen könnte, was den Greenback belastete.

Der Vorsitzende der Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, schlug auch während seiner Anhörung vor dem US-Senatsausschuss für Banken, Wohnungswesen und Stadtentwicklung einen zurückhaltenden Ton an. Warsh sagte, die jüngsten Inflationsdaten seien „ein unvollkommener Indikator für die zugrunde liegende Inflation“ und fügte hinzu, dass jede Zentralbank zufrieden sei, wenn sich die Daten in die richtige Richtung bewegen. Er bemerkte auch, dass der Arbeitsmarkt in guter Verfassung und weitgehend im Gleichgewicht sei, obwohl er sagte, die Inflation sehe weiterhin „weniger gut“ aus, was darauf hindeutet, dass die Fed noch nicht bereit ist, den Sieg zu erklären.

Auf der Euro-Seite blieb der endgültige HVPI Spaniens im Juni mit 3,6 % im Jahresvergleich stabil, unverändert zum Mai, während der Monatswert um 0,6 % stieg. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Inflation in einer der größten Volkswirtschaften der Eurozone hartnäckig bleibt, was dazu beitragen könnte, die Erwartungen an eine aggressive Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu begrenzen.

Chart Analysis EUR/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Im 4-Stunden-Chart notiert EUR/USD bei 1,1451 und hält einen leicht bullischen Ton, da es über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,1416 und dem 100-Perioden SMA bei 1,1408 bleibt. Das Paar testet einen nahegelegenen Pivot bei 1,1451 und bleibt knapp unter der horizontalen Widerstandsbarriere bei 1,1462, wobei der Relative Strength Index (RSI) nahe 59 pendelt und auf konstruktives, aber noch nicht überkauftes Momentum hinweist.

Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am horizontalen Pivot um 1,1451, gefolgt von aufeinanderfolgenden strukturellen Unterstützungen bei 1,1442 und 1,1431, bevor der 20-Perioden SMA bei 1,1416 und der 100-Perioden SMA bei 1,1408 tiefere Nachfrage bieten. Auf der Oberseite würde ein Ausbruch über den Widerstand bei 1,1462 die bullische Tendenz verstärken und den Weg für weitere Gewinne in der nahen Zukunft öffnen.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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Der US-Dollar-Index (DXY) fällt um 0,5% auf 100,40, da die schwächer als erwartete Großhandelsinflation in den Vereinigten Staaten (USA) die Anzeichen für nachlassenden Preisdruck verstärkt. Der Gesamt-Erzeugerpreisindex (EPI) ging im Juni im Monatsvergleich um 0,3% zurück, während die jährliche Rate auf 5,5% verlangsamte und damit unter der Prognose von 6,2% lag. Der Kern-EPI stieg im Monatsvergleich um 0,2% und im Jahresvergleich um 4,7%, verfehlte ebenfalls die Erwartungen.

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