- EUR/USD zieht zum dritten Tag in Folge einige Nachfolgeverkäufer an, während der USD bullisch bleibt.
- Steigende Wetten auf Zinserhöhungen der Fed und gemischte US-Iran-Botschaften treiben den USD auf ein 13-Monats-Hoch.
- Überverkaufte Bedingungen auf dem 4-Stunden-Chart mahnen zur Vorsicht, bevor man sich auf weitere Verluste positioniert.
Das Paar EUR/USD driftet zum dritten Tag in Folge nach unten – was auch den fünften Tag einer negativen Bewegung in den letzten sechs Tagen markiert – und fällt während der asiatischen Sitzung am Mittwoch auf ein 13-Monats-Tief. Die Spotpreise handeln derzeit um die Marke von 1,1365, fast 0,15 % im Minus für den Tag, und scheinen angesichts eines bullischen US-Dollars (USD) anfällig für weitere Verluste.
Die Händler haben ihre Erwartungen erhöht, dass die US-Notenbank (Federal Reserve, Fed) die Zinssätze bis Ende dieses Jahres anheben wird, um die hartnäckige Inflation zu bekämpfen. Zudem halten gemischte US-Iran-Botschaften zum Atomprogramm Teherans die geopolitischen Risikoaufschläge im Spiel, was den USD-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, auf ein 13-Monats-Hoch hebt. Dies überschattet die restriktive Haltung der Europäischen Zentralbank (EZB) und erweist sich als Schlüsselfaktor, der Druck auf das Paar EUR/USD ausübt.
Aus technischer Sicht begünstigen die jüngsten wiederholten Fehlschläge, sich über dem einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) der 100-Periode auf dem 4-Stunden-Chart zu etablieren, sowie ein Durchbruch unter die psychologische Marke von 1,1500 die bärischen Händler. Gleichzeitig bleiben die Momentum-Indikatoren gedrückt. Tatsächlich verweilt der Relative Strength Index (RSI) (14) im überverkauften Bereich nahe 21, und das Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Histogramm ist weiterhin negativ, was auf anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet.
Dennoch deuten der stark überverkaufte RSI und die negativen, aber stabilisierenden MACD-Werte darauf hin, dass die Verkäufer bald Ermüdungserscheinungen zeigen könnten, weshalb es ratsam ist, eine kurzfristige Konsolidierung oder eine moderate Erholung abzuwarten, bevor man sich auf weitere Verluste positioniert. Jede Erholungsversuch könnte jedoch weiterhin auf starken Widerstand nahe dem 100-Tage-SMA bei 1,1544 stoßen. Das Paar EUR/USD müsste dieses Niveau zurückerobern, um den aktuellen Abwärtsdruck zu mildern und die kurzfristige Tendenz zugunsten der bullischen Händler zu verschieben.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
EUR/USD 4-Stunden-Chart
US-Dollar - letzte 7 Tage
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen letzte 7 tage. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 2.16% | 1.78% | 0.81% | 1.58% | 2.36% | 3.16% | 2.19% | |
| EUR | -2.16% | -0.38% | -1.49% | -0.58% | 0.20% | 0.97% | 0.03% | |
| GBP | -1.78% | 0.38% | -1.04% | -0.19% | 0.59% | 1.39% | 0.40% | |
| JPY | -0.81% | 1.49% | 1.04% | 0.89% | 1.65% | 2.47% | 1.48% | |
| CAD | -1.58% | 0.58% | 0.19% | -0.89% | 0.77% | 1.57% | 0.60% | |
| AUD | -2.36% | -0.20% | -0.59% | -1.65% | -0.77% | 0.79% | -0.19% | |
| NZD | -3.16% | -0.97% | -1.39% | -2.47% | -1.57% | -0.79% | -0.97% | |
| CHF | -2.19% | -0.03% | -0.40% | -1.48% | -0.60% | 0.19% | 0.97% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.
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