- EUR/JPY gewinnt am Montag in der europäischen Handelssitzung um 184,20 an Dynamik.
- Der negative Ausblick für das Währungspaar bleibt unter dem wichtigen 100-Tage-SMA bestehen, mit bärischem RSI-Momentum.
- Die anfängliche Unterstützung wird bei 183,55 gesehen; die erste Aufwärtsbarriere liegt bei 184,55.
Das Währungspaar EUR/JPY notiert am Montag in der frühen europäischen Handelssitzung im positiven Bereich nahe 184,20. Das potenzielle Aufwärtspotenzial könnte jedoch begrenzt sein, da die Händler wegen eines fragilen US-iranischen Waffenstillstands nervös sind.
Die USA und der Iran tauschten am Wochenende neue Spitzen aus, bevor sie sich darauf einigten, Angriffe zu stoppen und sich am Dienstag in Katar zu treffen. Die Unsicherheit rund um die US-iranischen Gespräche könnte sich belastend auf riskantere Anlagen wie den Euro (EUR) gegenüber dem japanischen Yen (JPY) auswirken.
Darüber hinaus könnten wachsende Befürchtungen einer Intervention des japanischen Marktes den JPY stützen. Der japanische Kabinettssekretär Minoru Kihara erklärte letzte Woche, dass die Behörden bei Bedarf angemessene Maßnahmen gegen die Devisenbewegungen ergreifen werden.
Das diesjährige Jahresforum der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in dieser Woche genau beobachtet, da Händler die sich entwickelnden Zentralbankpolitiken vor dem Hintergrund sinkender Ölpreise und Volatilität an den Aktienmärkten weiter verfolgen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird das Forum am Montag eröffnen. Hawkische Äußerungen der Entscheidungsträger könnten kurzfristig helfen, die Verluste des Euro zu begrenzen.
Technische Analyse:
Im Tageschart zeigt EUR/JPY eine kurzfristig bärische Tendenz, da das Paar unter dem 100-Tage-Durchschnitt und dem mittleren Bollinger-Band notiert. Die Kursentwicklung bleibt durch diesen gebündelten dynamischen Widerstand begrenzt, während der Relative Strength Index (14) bei 42,65 unter der neutralen 50er-Linie bleibt, was auf nachlassendes bullisches Momentum und nicht auf eine klare Überverkauftheit hinweist.
Auf der Unterseite zeigt sich die erste Unterstützung am unteren Bollinger-Band bei rund 183,55, was die erste nennenswerte Nachfragzone darstellt, die den aktuellen Rücksetzer verlangsamen könnte. Ein klarer Bruch unter dieses Band würde wahrscheinlich tiefere Korrekturbereiche eröffnen, während auf der Oberseite ein Tagesschlusskurs zurück über dem 100-Tage-Durchschnitt bei 184,55 erforderlich wäre, um den unmittelbaren Druck zu verringern und den Weg zum mittleren Bollinger-Band bei etwa 184,95 und später zum oberen Band bei 186,35 zu öffnen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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Das sollten Sie am Montag, den 29. Juni, im Blick behalten:
Die Finanzmärkte nehmen zu Beginn der Woche eine vorsichtige Haltung ein, da die Anleger die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bewerten. Im europäischen Wirtschaftskalender stehen Daten zum Geschäfts- und Verbrauchervertrauen für Juni auf der Agenda. Später am Tag wird die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, eine Eröffnungsrede auf dem EZB-Zentralbankforum halten.