Die Ripple Prognose wird jetzt richtig spannend. XRP steht nach dem jüngsten Kursrutsch genau an der Marke, an der sich entscheidet, ob der nächste Rebound startet – oder ob die Bären den Markt endgültig unter Druck setzen. Der Kurs bewegt sich aktuell im Bereich von 1,00 bis 1,05 US-Dollar. Genau diese Zone ist jetzt entscheidend.

Denn der Rücksetzer war kein kleiner Wackler. Er hat den Markt kräftig bereinigt. Gehebelte Trader wurden aus ihren Positionen gedrückt, Long-Wetten wurden liquidiert und das Open Interest ist deutlich gefallen. Für viele Anleger sieht das im ersten Moment nach Schwäche aus. Doch gerade solche Marktbereinigungen können manchmal der Punkt sein, an dem sich die nächste größere Bewegung vorbereitet.

Die entscheidende Frage lautet deshalb: Kippt XRP jetzt unter 1 US-Dollar – oder nutzen Käufer genau diesen Moment für den Gegenschlag?

XRP Prognose
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Ripple Prognose: XRP kämpft um die wichtigste Marke

XRP handelt derzeit nahe der psychologisch extrem wichtigen 1-Dollar-Marke. Genau dort schauen jetzt alle hin. Fällt XRP sauber darunter, könnten die Bären sofort neuen Druck aufbauen. Hält diese Zone dagegen, könnte sich der Markt stabilisieren und eine technische Erholung starten.

Das macht die aktuelle Ripple Prognose so brisant. Denn XRP steckt gerade zwischen zwei völlig unterschiedlichen Signalen. Auf der einen Seite steht der schwache Derivatemarkt. Auf der anderen Seite gibt es weiterhin ETF-Zuflüsse, steigende Aktivität auf dem XRP Ledger und eine wachsende Rolle von Ripple USD, kurz RLUSD.

Anders gesagt: Der Kurs sieht angeschlagen aus. Die fundamentale Story ist aber keineswegs tot.

Genau diese Mischung macht XRP derzeit so interessant. Wer nur auf den Chart schaut, sieht Risiko. Wer tiefer schaut, erkennt aber auch, dass institutionelle Nachfrage und Netzwerknutzung nicht verschwunden sind. Und genau das könnte in den kommenden Tagen den Unterschied machen.

Liquidationen haben den XRP-Markt hart getroffen

Der jüngste Kursrückgang hat bei XRP fast 3 Mio. US-Dollar an Long-Positionen ausgelöscht. Gleichzeitig fiel das Open Interest von etwa 1,18 Mrd. US-Dollar auf rund 1,04 Mrd. US-Dollar. Das ist ein deutlicher Rückgang und zeigt, dass viele gehebelte Positionen aus dem Markt gespült wurden.

Für Anleger ist das wichtig. Denn wenn das Open Interest stark fällt, bedeutet das meist: Der Markt wird entschuldet. Trader, die zu aggressiv auf steigende Kurse gesetzt hatten, wurden rausgedrängt. Die Funding Rates drehten deutlich ins Negative. Die Stimmung kippte also kurzfristig klar auf die Seite der Bären.

Doch genau hier liegt auch die andere Seite der Geschichte. Wenn zu viele gehebelte Wetten aus dem Markt verschwinden, kann der Verkaufsdruck nachlassen. Der Markt wird sauberer. Weniger Übertreibung, weniger erzwungene Verkäufe, weniger heiße Luft.

Das heißt nicht, dass XRP automatisch steigt. Aber es bedeutet: Die Ausgangslage ist nach dem Reset eine andere. Wenn Spot-Halter jetzt nicht panisch verkaufen und die 1-Dollar-Marke hält, könnte XRP in diesem Bereich eine belastbare Basis aufbauen.

ETF-Zuflüsse senden ein klares Signal

Besonders auffällig ist derzeit der Blick auf die XRP ETFs. Am 26. Juni 2026 sollen XRP ETFs tägliche Nettozuflüsse von 15,63 Mio. US-Dollar verzeichnet haben. Gleichzeitig sahen Bitcoin- und Ethereum-Fonds weiter Abflüsse.

Das ist für die Ripple Prognose ein Punkt, den Anleger nicht unterschätzen sollten. Während der breite Kryptomarkt vorsichtig bleibt, fließt bei XRP weiter institutionelles Kapital. Insgesamt sollen die Zuflüsse in XRP ETFs inzwischen bei rund 1,47 Mrd. US-Dollar liegen.

Warum ist das so brisant? Weil große Anleger in schwachen Marktphasen selten zufällig kaufen. ETF-Zuflüsse können ein Hinweis darauf sein, dass institutionelle Investoren XRP trotz der kurzfristigen Schwäche weiter auf dem Zettel haben.

Genau dieser Gegensatz ist spannend: Der Derivatemarkt wirkt angeschlagen, doch auf ETF-Seite bleibt Nachfrage sichtbar. Wenn diese Zuflüsse anhalten, könnten sie helfen, den Druck aus den Liquidationen abzufedern und XRP oberhalb der 1-Dollar-Marke zu stabilisieren.

Für die Bären ist das ein Problem. Denn solange institutionelles Kapital in den Markt kommt, wird es schwerer, XRP einfach nach unten durchzureichen.

RLUSD stärkt die langfristige XRP-Story

Neben den ETF-Daten gibt es noch einen zweiten Punkt, der für XRP wichtig ist: Ripple USD, kurz RLUSD. Laut den vorliegenden Informationen befindet sich auf dem XRP Ledger erstmals mehr RLUSD-Angebot als auf Ethereum. Konkret geht es um rund 801 Mio. US-Dollar auf dem XRP Ledger gegenüber etwa 795 Mio. US-Dollar auf Ethereum.

Das klingt zunächst technisch. Ist es aber nicht nur. Denn genau solche Entwicklungen zeigen, ob ein Netzwerk wirklich genutzt wird oder ob es nur von Spekulation lebt. Für XRP ist diese Verschiebung ein starkes Signal, weil sie die Rolle des XRP Ledgers bei institutioneller Stablecoin-Aktivität stärkt.

Hinzu kommen regulatorische Fortschritte. Dazu zählen der Start von RLUSD in Japan sowie Ripples vorläufige MiCA-bezogene Genehmigung in Luxemburg. Das passt in ein größeres Bild: Ripple versucht, seine Infrastruktur stärker in regulierte Märkte zu bringen.

Für XRP bedeutet das nicht automatisch, dass der Kurs sofort explodiert. Aber es verbessert die langfristige Erzählung. Und genau diese langfristige Story ist wichtig, wenn Anleger einschätzen wollen, ob XRP nur ein kurzfristiger Trade ist oder ob dahinter weiter Substanz steckt.

Die Botschaft ist klar: Während der Kurs kurzfristig wackelt, wächst im Hintergrund die Nutzung des Netzwerks. Das ist für jede Ripple Prognose ein entscheidender Faktor.

Technisch steht XRP auf der Kippe

Charttechnisch ist die Lage eindeutig: XRP steht an einer fragilen Unterstützungszone. Die Marke von 1,00 US-Dollar ist jetzt die Linie im Sand. Darunter wird es gefährlich. Darüber bleibt die Chance auf eine Erholung intakt.

Der Markt hat zuletzt mit fallendem Volumen und steigenden Liquidationen gezeigt, dass Trader vorsichtig geworden sind. Viele wollen erst sehen, ob XRP die Unterstützung wirklich halten kann. Gleichzeitig gibt es aber erste Hinweise darauf, dass der Verkaufsdruck nachlassen könnte.

Der Tageschart soll gleich drei bullische Signale gezeigt haben. Erstens ein TD Sequential „9“-Kaufsignal. Zweitens ein Morning-Star-Doji-Muster im Bereich zwischen 1,02 und 1,07 US-Dollar. Drittens stieg die Zahl der täglich aktiven Adressen von rund 23.000 auf fast 39.500.

Das ist keine Kleinigkeit. Denn wenn technische Kaufsignale, überverkaufte Bedingungen und steigende Netzwerkaktivität zusammenkommen, kann daraus eine Gegenbewegung entstehen. Noch ist sie aber nicht bestätigt.

Und genau hier müssen Anleger vorsichtig bleiben. Signale allein reichen nicht. Der Markt braucht Bestätigung. Für XRP wäre das ein Tagesschluss über 1,07 US-Dollar. Erst dann würde sich das kurzfristige Bild spürbar verbessern.

Diese Marken entscheiden jetzt über die Ripple Prognose

Die wichtigsten Marken sind jetzt klar. Auf der Oberseite muss XRP zunächst über 1,07 US-Dollar kommen. Gelingt das, rücken 1,15 US-Dollar und anschließend 1,20 US-Dollar in den Fokus. Der große Befreiungsschlag würde aber erst oberhalb von 1,30 US-Dollar gelingen.

Warum ist 1,30 US-Dollar so wichtig? Weil ein Ausbruch über diese Marke zeigen würde, dass die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen. Dann könnte aus einer reinen Erholung eine breitere Aufwärtsbewegung werden.

Auf der Unterseite bleibt 1,00 US-Dollar die entscheidende Marke. Davor liegt der Bereich um 1,02 US-Dollar als erste Unterstützung. Wird 1,00 US-Dollar sauber nach unten gebrochen, könnten 0,95 US-Dollar schnell zum nächsten Ziel werden. Hält auch diese Zone nicht, wäre ein Test von 0,90 US-Dollar möglich.

Damit ist die Lage einfach zusammengefasst: Über 1,07 US-Dollar wird XRP wieder interessanter. Über 1,30 US-Dollar wird es deutlich bullischer. Unter 1,00 US-Dollar droht dagegen neuer Verkaufsdruck.

Ripple Prognose: Rebound oder nächster Absturz?

Wenn XRP die Zone zwischen 1,00 und 1,02 US-Dollar verteidigt, könnten die Bullen einen ersten Rebound in Richtung 1,07 US-Dollar starten. Dort wartet der nächste wichtige Test. Ein Ausbruch über diese Marke könnte Anschlusskäufe auslösen und XRP in Richtung 1,15 US-Dollar bringen.

Sollte sich die Dynamik verstärken, wäre danach auch ein Anstieg in Richtung 1,20 US-Dollar möglich. Wirklich stark würde das Bild aber erst, wenn XRP über 1,30 US-Dollar ausbricht. Dann wäre klar: Die Käufer sind zurück, und die jüngste Schwäche war möglicherweise nur eine heftige Bereinigung.

Doch das Risiko bleibt hoch. Verliert XRP die Marke von 1,00 US-Dollar, kann sich die Stimmung schnell verschlechtern. Dann könnten viele Trader auf einen weiteren Rückgang setzen. In diesem Fall wären 0,95 US-Dollar das erste Ziel. Danach könnte sogar 0,90 US-Dollar in Reichweite kommen.

Für Anleger bedeutet das: XRP steht jetzt an einem Punkt, an dem man nicht blind optimistisch sein sollte. Aber man sollte die bullischen Signale auch nicht ignorieren. Der Markt ist angeschlagen, ja. Aber er ist nicht tot.

Mein Fazit zur Ripple Prognose

Die Ripple Prognose ist aktuell ein echter Nerventest. XRP steht genau an der Marke, an der sich die nächste größere Bewegung entscheiden dürfte. Die 1-Dollar-Zone ist dabei der Dreh- und Angelpunkt. Hält sie, könnten ETF-Zuflüsse, steigende XRP-Ledger-Aktivität und die wachsende RLUSD-Nutzung einen Rebound unterstützen. Fällt sie, droht neuer Druck in Richtung 0,95 oder sogar 0,90 US-Dollar.

Für mich ist XRP kurzfristig noch kein klar bestätigter Kaufimpuls, aber definitiv ein Coin, den Anleger jetzt sehr genau beobachten sollten. Der Derivatemarkt wurde hart bereinigt, die Stimmung ist angeschlagen, doch genau daraus können neue Chancen entstehen. Entscheidend wird sein, ob XRP einen Tagesschluss über 1,07 US-Dollar schafft. Erst dann würde sich das technische Bild deutlich aufhellen.

Die eigentliche Überraschung liegt aber woanders: Während viele nur auf den Kursrutsch schauen, zeigen ETF-Zuflüsse und RLUSD-Wachstum, dass die XRP-Story im Hintergrund weiterlebt. Genau deshalb könnte diese Phase für XRP wichtiger sein, als es der aktuelle Kurs auf den ersten Blick vermuten lässt.

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