Die Strategen Sim Moh Siong und Christopher Wong von der OCBC weisen darauf hin, dass USD/SGD vor dem Hintergrund eines festeren US-Dollars weiter gefragt bleibt. Der Widerstand liege im Bereich von 1,2940, während Unterstützungen bei 1,2840/50 gesehen würden. Der Singapur-Dollar (SGD) gelte zwar als vergleichsweise widerstandsfähig, solange die Ölpreise unter Kontrolle blieben. Höhere US-Renditen und eine fragile Risikostimmung dürften USD/SGD jedoch vor den Verbraucherpreisdaten aus Singapur und der Juli-Sitzung der Monetary Authority of Singapore (MAS) stützen.
Widerstandsfähiger SGD, aber festes Währungspaar
„USD/SGD setzte seinen Aufwärtstrend fort und spiegelt damit das festere Umfeld des US-Dollars wider. Das Währungspaar wurde zuletzt bei 1,2917 gesehen. Die tägliche Dynamik ist leicht positiv, während der RSI gestiegen ist. Eine Konsolidierung nahe der oberen Handelsspanne dürfte vorerst anhalten.“
„Der Widerstand liegt bei 1,2940 (jüngstes Hoch). Unterstützungen befinden sich im Bereich von 1,2840/50 (200-Tage-Durchschnitt, 23,6-Prozent-Fibonacci-Niveau) sowie bei 1,28 (38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement der Spanne vom Tief bis zum Hoch des Jahres 2026).“
„Im Fokus dieser Woche stehen die Verbraucherpreisdaten (Dienstag), da sich die Aufmerksamkeit der Märkte auf die nächste geldpolitische Sitzung der MAS im Juli richtet.“
„Eine erneute Beschleunigung der Kerninflation dürfte die Markterwartungen einer weiteren Straffung der Geldpolitik untermauern. Grundsätzlich sollte der Singapur-Dollar im relativen Vergleich eine der widerstandsfähigeren asiatischen Währungen bleiben, insbesondere wenn die Ölpreise begrenzt bleiben.“
„Der Weg dürfte jedoch holprig verlaufen. Ein festerer US-Dollar, höhere Renditen von US-Staatsanleihen und eine fragile Risikostimmung könnten USD/SGD kurzfristig weiterhin stützen.“
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Der US-Dollar profitiert am Dienstag von der risikoscheuen Marktstimmung und bleibt gegenüber seinen wichtigsten Rivalen widerstandsfähig. Der Wirtschaftskalender wird am Dienstag vorläufige Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) für Juni aus Deutschland, der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten enthalten.