- AUD/USD notiert nahe 0,7020, nachdem es sich von frischen Mehrwochenhochs um 0,7045 zurückgezogen hat.
- Die offiziellen chinesischen EMIs für das verarbeitende und das nicht-verarbeitende Gewerbe verfehlten die Erwartungen und belasteten den für China sensiblen Australischen Dollar.
- Dallas-Fed-Präsident Logan bekräftigte, dass die Inflation über dem Zielwert bleibt.
AUD/USD notiert während der amerikanischen Sitzung am Freitag im Bereich von 0,7020. Das Paar steht weiterhin unter leichtem Druck, da enttäuschende Daten zur chinesischen Geschäftstätigkeit die stärkeren australischen Inflationserwartungen ausgleichen, während erneute hawkische Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve (Fed) dem US-Dollar frische Unterstützung geben.
Chinas Nationales Statistikamt meldete, dass der EMI für das verarbeitende Gewerbe im Juli auf 49,2 von zuvor 50,3 gefallen ist und damit deutlich unter dem Konsens von 50,0 lag und wieder in den Bereich der Kontraktion zurückkehrte. Unterdessen gab der EMI für das nicht-verarbeitende Gewerbe auf 49,0 von 50,2 nach und verfehlte ebenfalls die Erwartungen. Die schwächeren Werte verstärkten die Sorgen über eine nachlassende Nachfrage im größten Handelspartner Australiens und begrenzten die Nachfrage nach dem Australischen Dollar.
Im Inland beschleunigte sich Australiens Erzeugerpreisindex (EPI) im zweiten Quartal auf 3,6% im Jahresvergleich von zuvor 3,0% und deutet darauf hin, dass der Inflationsdruck in der Pipeline weiterhin erhöht bleibt. Die stärkeren Inflationsdaten reichten jedoch nicht aus, um die negativen Auswirkungen aus China und den stärkeren US-Dollar auszugleichen.
Auch der Greenback fand Unterstützung, nachdem Dallas-Fed-Präsidentin Lorie Logan einen deutlich hawkischen Ton anschlug. Logan sagte, die Geldpolitik bremse die Wirtschaft nicht, warnte, dass die Inflation nicht auf Kurs sei, zum 2%-Ziel der Fed zurückzukehren, und argumentierte, dass die Inflationsrisiken weiterhin nach oben gerichtet seien. Sie fügte hinzu, dass sie eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bevorzugt hätte, und merkte an, dass eine moderate Straffung jetzt den Bedarf an aggressiveren Maßnahmen später verringern könnte.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7025 und weist eine leicht bullische Tendenz auf, da es um die horizontale Unterstützung auf diesem Niveau pendelt und gleichzeitig über den 20-Perioden- und 100-Perioden-Simple-Moving-Averages (SMAs) bleibt, die sich knapp unter 0,7000 bündeln. Diese Positionierung deutet darauf hin, dass die Käufer kurzfristig die Kontrolle behalten, und der Relative Strength Index (RSI) nahe 63 weist auf ein solides, aber nicht extremes Aufwärtsmomentum hin, was darauf hindeutet, dass Rücksetzer in Richtung der zugrunde liegenden Durchschnitte erneut Nachfrage anziehen könnten.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,7039, gefolgt von einer weiteren Hürde bei 0,7045, deren Überwinden den Weg für einen nachhaltigeren Anstieg öffnen würde. Auf der Unterseite wird die unmittelbare Unterstützung durch den Pivot bei 0,7025 definiert, gefolgt von einer horizontalen Untergrenze bei 0,6992, während der 20-Perioden-SMA um 0,6982 und der 100-Perioden-SMA nahe 0,6980 eine sekundäre Nachfragezone bilden, die tiefere Rücksetzer begrenzen sollte, sofern der insgesamt konstruktive Ton bestehen bleiben soll.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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