- Der australische Dollar notiert am Mittwoch um 0,7130 und damit im Tagesverlauf praktisch unverändert.
- Anleger warten auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank, die im weiteren Verlauf des Tages ansteht.
- Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung in Australien helfen, den Druck auf die australische Währung zu begrenzen.
AUD/USD notiert am Mittwoch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung um 0,7130 und damit im Tagesverlauf praktisch unverändert, da sich die Anleger vor der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve (Fed) vorsichtig verhalten. Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA stützen den US-Dollar (USD), während Aussichten auf eine weitere geldpolitische Straffung in Australien dem australischen Dollar (AUD) etwas Unterstützung bieten.
Die Märkte erwarten weithin, dass die Fed auf ihrer Sitzung im September am Mittwoch die Zinsen um 25 Basispunkte (bps) anheben wird. Laut dem CME FedWatch Tool liegt die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Schritt bei rund 92%.
Da eine Zinserhöhung bereits weitgehend eingepreist ist, dürfte sich die Aufmerksamkeit der Anleger vor allem auf Signale zum künftigen Kurs der US-Geldpolitik richten. Fed-Vorsitzender Kevin Warsh wird nach der Entscheidung eine Pressekonferenz abhalten.
Eine Botschaft, die darauf hindeutet, dass es die US-Notenbank mit einer weiteren Straffung ihrer Geldpolitik nicht eilig hat, könnte den US-Dollar belasten und AUD/USD stützen. Umgekehrt könnten Äußerungen, die weitere Zinserhöhungen offenlassen, den Greenback stärken und das Paar unter Druck setzen.
In Australien stützen auch die geldpolitischen Erwartungen den australischen Dollar. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihren Leitzins (OCR) bei ihren letzten drei Sitzungen unverändert bei 4,35% belassen, nachdem sie ihn zu Beginn dieses Jahres dreimal in Folge angehoben hatte.
Anhaltender Inflationsdruck schürt jedoch weiterhin Erwartungen einer weiteren geldpolitischen Straffung. Laut dem RBA Rate Tracker preisen die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von rund 78% ein, dass die australische Zentralbank den OCR auf ihrer nächsten Sitzung auf 4,6% anheben wird.
Die Aussicht auf eine weitere Zinserhöhung der RBA könnte daher den Abwärtsdruck auf den australischen Dollar begrenzen, obwohl die kurzfristige Richtung von AUD/USD in erster Linie von der Botschaft der Fed am Mittwoch abhängen dürfte.
AUD/USD technische Analyse
Im Stundenchart notiert AUD/USD bei 0,7134. Das Paar bleibt unter den 100-Perioden- und 200-Perioden-Durchschnittslinien bei 0,7147 bzw. 0,7181, wodurch der kurzfristige Bias trotz eines leicht positiven Tons im Relative Strength Index (14) um 56 begrenzt bleibt. Der Preis bewegt sich knapp unter dem unmittelbaren horizontalen Widerstand bei 0,7137, was darauf hindeutet, dass Erholungsversuche auf Angebot stoßen, während das Intraday-Momentum konstruktiv bleibt, aber noch nicht stark genug ist, um die breitere bärische Struktur herauszufordern.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,7137, gefolgt vom 100-Perioden-Durchschnitt bei rund 0,7147 und dann der Barriere bei 0,7150, während der 200-Perioden-Durchschnitt bei 0,7181 und die horizontale Hürde bei 0,7188 weiter oben eine breitere Begrenzung bilden. Auf der Unterseite zeigt sich die unmittelbare Unterstützung bei 0,7120, vor der unteren horizontalen Untergrenze bei 0,7108, deren Bruch den Weg für einen tieferen Pullback im vorherrschenden bärischen Kontext öffnen würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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Das sollten Sie am Mittwoch, den 16. September, im Blick behalten:
Der US-Dollar bewegt sich im frühen europäischen Handel nahe einem Zweiwochenhoch um 99,60 seitwärts. Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen US-Staatsanleihe notiert bei 4,992%, nachdem sie versucht hatte, die 5%-Marke erneut zu testen, den höchsten Stand seit 2007. Die US Federal Reserve wird ihre Zinsentscheidung später am Mittwoch bekannt geben, gefolgt von einer Pressekonferenz des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh.