Eine sehr positive Woche sah den US-Dollar (USD) auf neue Siebenwochenhochs steigen, vor allem gestützt durch die hawkische Ausrichtung beim FOMC-Treffen am Mittwoch, während die ungebrochene Stärke der Rohölpreise die Bewegung in der ersten Wochenhälfte ebenfalls untermauerte.

Der US-Dollar-Index (DXY) ist in dieser Woche auf neue Zweimonatshochs deutlich über die wichtige Hürde von 100,00 gestiegen und hat damit zugleich zwei Wochenverluste in Folge hinter sich gelassen. Der Chicago Fed National Activity Index steht am 21. September auf dem Kalender. Die wöchentliche ADP-Beschäftigungsänderung folgt am 22. September zusammen mit dem wöchentlichen API-Bericht über die US-Rohöllagerbestände. Am 23. September stehen wie üblich die MBA-Hypothekenanträge an, gefolgt von den vorläufigen S&P Global Einkaufsmanagerindizes (EMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie dem wöchentlichen EIA-Bericht zu den Rohöllagerbeständen. Die üblichen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe werden am 24. September veröffentlicht, gefolgt von den Daten zur Leistungsbilanz, den Verkäufen neuer Häuser und dem Trump-Xi-Gipfel. Den Abschluss des Kalenders bilden die Erzeugerpreise, die Verkäufe bestehender Häuser und der wöchentliche EIA-Bericht zu den US-Rohöllagerbeständen, die alle am 10. September anstehen. Den Kalender abrunden werden die Auftragseingänge für langlebige Güter und der endgültige U-Mich-Index.


EUR/USD handelte in dieser Woche mit einer ausgeprägten bärischen Tendenz, baute die vorherige Korrektur aus und fiel auf neue Siebenwochentiefs nahe 1,1450. Das vorläufige Verbrauchervertrauen in der Eurozone wird am 22. September veröffentlicht, während am 23. September die vorläufigen S&P Global Einkaufsmanagerindizes (EMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in Deutschland und der EWU im Mittelpunkt stehen werden. In Deutschland steht am 24. September das IFO-Geschäftsklima an, und das GfK-Verbrauchervertrauen wird am 25. September veröffentlicht.


GBP/USD stürzte auf bis zu 1,3330, also auf Mehrwochentiefs, und machte damit den moderaten Anstieg der Vorwoche rasch zunichte. Die Nettokreditaufnahme des öffentlichen Sektors wird am 22. September veröffentlicht, gefolgt von den CBI-Auftragserwartungen für die Industrie. Die vorläufigen S&P Global Einkaufsmanagerindizes (EMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor werden am 23. September erwartet, und die CBI-Daten zum Einzelhandel folgen am 24. September. Der GfK-Wert zum Verbrauchervertrauen schließt den Kalender am 25. September ab.


Die BoJ lieferte keine (weitgehend erwartete?) hawkische Botschaft und konnte den Yen nicht daran hindern, seine Abwertung in dieser Woche fortzusetzen, wodurch USD/JPY an die Grenze der Hürde von 158,00 beziehungsweise auf Zwewochenhochs stieg. Auf dem äußerst dünnen Kalender stehen lediglich die Veröffentlichung der vorläufigen S&P Global Einkaufsmanagerindizes (EMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor an.


AUD/USD wurde in der zweiten Woche in Folge defensiv gehandelt und testete kurzzeitig erneut die Zone um 0,7070, erstmals seit Mitte August. Die vorläufigen S&P Global Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor werden am 23. September veröffentlicht, während der Arbeitsmarktbericht am 24. September im Mittelpunkt steht.


Wirtschaftliche Perspektiven im Blick: Stimmen am Horizont

  • Für den 21. September ist eine Rede von Goolsbee von der Fed geplant, zusammen mit Hunter von der RBA und Macklem von der BoC.
  • Am 22. September spricht Buch von der EZB, gefolgt von Jefferson, Williams und Barkin von der Fed.
  • Vujčić von der EZB wird am 23. September sprechen, vor Barr von der Fed und Lane von der EZB.
  • Am 24. September wird Schnabel von der EZB sprechen, gemeinsam mit Williams von der Fed sowie Dhingra und Bean von der BoE.
  • Williams und Hammack von der Fed werden am 25. September sprechen, zusammen mit Vujčić von der EZB.

Zentralbanken: Anstehende Sitzungen prägen die Geldpolitik

  • Die PBoC wird am 21. September über die Zinsen entscheiden (unverändert).
  • Die MNB tagt am 22. September (unverändert)
  • Die BI wird am 23. September tagen (Anhebung auf 6,00%), ebenso wie die RBSA (unverändert)
  • Die Riksbank (unverändert), die Norges Bank (unverändert), die SNB (unverändert) und Banxico (unverändert) werden alle am 24. September tagen.


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