EUR/USD Aktueller Preis: 1,1748
- Der US-Dollar verliert weiterhin an Boden nach enttäuschenden Nonfarm Payrolls.
- Die Vereinigten Staaten werden später in der Woche inflationsbezogene Zahlen veröffentlichen.
- EUR/USD zielt darauf ab, seine Gewinne über sein jüngstes Mehrwochenhoch hinaus auszudehnen.

Das Paar EUR/USD verzeichnet am Montag moderate intraday Gewinne und handelt komfortabel über der Marke von 1,1700. Der US-Dollar (USD) zeigt sich im FX-Markt schwach und setzt die Verluste fort, die durch den Nonfarm Payrolls (NFP) Bericht inspiriert wurden.
Die Vereinigten Staaten (US) veröffentlichten am Freitag einen viel schwächeren als erwarteten Beschäftigungsbericht, da die NFP zeigten, dass die Wirtschaft im August lediglich 22.000 neue Arbeitsplätze schaffen konnte, weit unter den von den Marktteilnehmern erwarteten 75.000. Die Zahlen bestätigten nahezu eine Zinssenkung durch die Federal Reserve (Fed), wenn die Zentralbank nächste Woche zusammentrifft.
Darüber hinaus veröffentlichte Deutschland zu Beginn der neuen Woche einige kleinere Zahlen. Die Industrieproduktion im Land stieg im Juli um 1,3% im Monatsvergleich und um 1,5% im Jahresvergleich. Die Handelsbilanz für Juli wies einen saisonbereinigten Überschuss von 14,7 Milliarden Euro aus, was unter den von den Marktanalysten erwarteten 15,4 Milliarden Euro lag. Darüber hinaus veröffentlichte die Eurozone (EU) den Sentix Investor Confidence Index, der im September bei -9,2 lag und sich gegenüber -3,7 im August verschlechterte.
In der Zwischenzeit läuft ein Misstrauensvotum gegen den französischen Premierminister François Bayrou.
Der US-Kalender hat bis Mittwoch nichts Relevantes zu bieten, wenn das Land den Produzentenpreisindex (PPI) für August veröffentlicht.
EUR/USD kurzfristiger technischer Ausblick
Aus technischer Sicht zeigt der Tages-Chart für das EUR/USD-Paar, dass das Risiko nach oben tendiert, obwohl das Momentum fehlt. Technische Indikatoren zielen nach oben, jedoch mit begrenzter Aufwärtskraft innerhalb positiver Werte. Gleichzeitig entwickelt sich das Paar über einem flachen 20 Simple Moving Average (SMA), der derzeit bei etwa 1,1665 liegt. Schließlich bleiben die 100 und 200 SMAs weit unter dem kürzeren, verlieren ebenfalls ihre frühere Aufwärtskraft, was mit unentschlossenen Käufern übereinstimmt.
Auf kurze Sicht und gemäß dem 4-Stunden-Chart ist EUR/USD bullisch, muss jedoch sein Hoch vom Freitag bei 1,1759 überschreiten, um einen weiteren Anstieg nach Norden zu bestätigen. In der Zwischenzeit bewegt sich ein bullischer 20 SMA über den flachen 100 und 200 SMAs, während die technischen Indikatoren innerhalb positiver Werte nach Norden arbeiten.
Unterstützungsniveaus: 1,1700 1,1660 1,1620
Widerstandsniveaus: 1,1760 1,1800 1,1840
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