EUR/USD Aktueller Preis: 1,1642
- Die Krise im Nahen Osten eskaliert, obwohl die trübe Stimmung vorübergehend nachgelassen hat.
- Der US ADP-Beschäftigungsbericht zeigte, dass der private Sektor im Februar 63.000 neue Stellen geschaffen hat.
- EUR/USD erholte sich von wöchentlichen Tiefstständen, doch das Risiko bleibt nach unten verzerrt.
Das Währungspaar EUR/USD fand schließlich einen kurzfristigen Boden und handelt derzeit bei etwa 1,1640, nachdem es am Dienstag auf 1,1530 gefallen war. Die Marktstimmung bleibt vorsichtig, da die Krise im Nahen Osten eskaliert, obwohl die Rohölpreise sich stabilisiert zu haben scheinen, was etwas frische Luft bringt. In der Zwischenzeit handeln die Aktien in Europa mit einem positiven Ton, während die US-Futures um die Schlussniveaus vom Dienstag pendeln, was auf eine nachlassende Risikoaversion hinweist.
Abgesehen davon scheinen die Marktteilnehmer etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Daten zu richten. Einerseits veröffentlichte die Hamburg Commercial Bank (HCOB) die endgültige Schätzung der Composite- und Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes (PMIs) für Februar, die beide mit 51,9 für die EU bestätigt wurden.
Die Union veröffentlichte auch den Erzeugerpreisindex für Januar, der im Monat um 0,7% gestiegen ist, was deutlich über den erwarteten 0,2% und dem vorherigen -0,3% liegt. Der annualisierte PPI lag bei -2,1% nach -2,7% im Dezember. Die Inflation auf dem alten Kontinent zeigt Anzeichen einer Erholung, was derzeit nicht wirklich besorgniserregend ist, aber dennoch einige Warnsignale auslöst.
Auf der anderen Seite des Atlantiks veröffentlichte ADP den Beschäftigungsbericht für Februar, der zeigte, dass der private Sektor im Monat 63.000 neue Stellen geschaffen hat, was die vorherige überarbeitete Zahl von 11.000 deutlich übertrifft und die erwarteten 50.000 übertrifft. Als Nächstes werden S&P Global und ISM ihre eigenen Schätzungen der US-Dienstleistungs-PMIs für denselben Monat veröffentlichen.
EUR/USD kurzfristige technische Perspektive
Im 4-Stunden-Chart handelt EUR/USD bei 1,1644. Die kurzfristige Tendenz bleibt leicht bärisch, da das Paar unter den 20-Perioden- und 100-Perioden-Simple Moving Averages (SMAs) bleibt, während der 20 SMA nach unten gedreht ist und sich dem Preis nähert, was den Abwärtsdruck verstärkt. Der 100-Perioden-SMA neigt sich über 1,1800 nach unten und verlängert den breiteren Korrekturhintergrund, während der flachere 200 SMA nahe 1,1805 als entfernte Widerstandsmarke fungiert. Der Momentum-Indikator bleibt trotz einer moderaten Verbesserung unter 0, was darauf hinweist, dass der Verkaufsdruck nachlässt, aber nicht umgekehrt, während der Relative Strength Index (RSI) sich aus dem überverkauften Bereich in Richtung 40 erholt und auf eine Korrekturpause innerhalb einer weiterhin fragilen Struktur hindeutet.
Im Tageschart behält EUR/USD ebenfalls den leicht bärischen Ton bei, da der Spot unter dem 20-Tage-SMA um 1,1800 fällt, während er sich weiterhin über den steigenden 100- und 200-Tage-SMAs hält, die sich nahe 1,17 gruppieren. Gleichzeitig ist der Momentum-Indikator weiter unter 0 gefallen, was auf einen zunehmenden Abwärtsdruck hinweist, während der RSI sich aus dem überverkauften Bereich erholt, aber unter der 50-Linie bleibt, was eine Abwärtsneigung verstärkt, anstatt einen klaren Trendwechsel nach oben anzuzeigen.
Unmittelbarer Widerstand liegt bei 1,1700, gefolgt von 1,1745, wo ein horizontaler Widerstand mit der Unterseite des 20-Tage-SMA konvergiert, und ein täglicher Schlusskurs über diesem Bereich wäre erforderlich, um den aktuellen Verkaufsdruck zu verringern und 1,18 wieder zu öffnen. Auf der Abwärtsseite wird eine starke Unterstützung bei 1,1530 gesehen, wo das Paar in dieser Woche seinen Tiefpunkt erreicht hat.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
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