Die Scotiabank-Strategen Shaun Osborne und Eric Theoret verweisen auf die anhaltende Stärke des japanischen Yen (JPY). USD/JPY tendiert in Richtung einer wichtigen Unterstützung nahe 153 und des 2026er-Tiefs um 152. Die Märkte preisen eine Zinserhöhung der Bank of Japan (BoJ) um 25 Basispunkte am 18. September vollständig ein. Die Experten sehen die Risiken weiter zugunsten des Yen geneigt, da die Positionierung zunehmend aus dem Gleichgewicht geraten wirkt. Widerstand wird nun im Bereich von 155 erwartet.
Aufwärtsrisiken für den Yen vor BoJ-Entscheidung
„Der JPY entwickelt sich mit einem moderaten Plus von 0,2 % besser als andere Währungen und ignoriert dabei klar die Terms-of-Trade-Auswirkungen der jüngsten Ölpreisrally.“
„Das Risiko für den JPY bleibt klar nach oben gerichtet, während Marktteilnehmer Stimmung und Positionierung neu bewerten. Diese wirken in einem Markt zunehmend fehlpositioniert, der sich von offizieller Interventionsunterstützung hin zu fundamental getriebenen, von der BoJ angeführten Yen-Gewinnen verschoben hat.“
„Die Datenveröffentlichungen waren begrenzt, und der Kalender bleibt bis zum Ende der Woche relativ leer. Damit gibt es vor der BoJ-Entscheidung am 18. September kaum Ereignisrisiken - dort ist eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte vollständig eingepreist.“
„Bei USD/JPY deutet die jüngste Kursentwicklung auf eine Bewegung in Richtung der Unterstützung um 153 hin. Zugleich verweisen wir darauf, dass es vor dem 2026er-Tief nahe 152 keine weitere nennenswerte Unterstützung gibt.“
„Beim Widerstand rechnen wir nun mit der Marke von 155, da sie zuvor als Unterstützung gedient hatte.“
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