Der japanische Yen (JPY) ist um 0,5 Prozent auf 158,91 je US-Dollar (USD) gefallen und hat damit den schwächsten Stand seit Juli 2024 erreicht. Auslöser waren Spekulationen über mögliche Neuwahlen unter Premierministerin Takaichi, die erneut Verkaufsdruck auslösten, wie ING-Devisenstratege Francesco Pesole anmerkt.
US-japanische Zinslücke und Kapitalabflüsse setzen Yen unter Druck
„Der Yen fiel um 0,5 Prozent auf 158,91 je Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit Juli 2024, nachdem Spekulationen aufgekommen waren, dass Japans Premierministerin Sanae Takaichi vorgezogene Neuwahlen ausrufen könnte. Die Bewegung übertraf das Januartief von 158,87 und verschärfte die Sorgen über mögliche Interventionen, während japanische Regierungsvertreter vor übermäßigen und spekulativen Devisenbewegungen warnten.“
„Anhaltend große Zinsunterschiede zwischen den USA und Japan, negative Realzinsen sowie Kapitalabflüsse belasten die Währung weiter und eröffnen Spielraum für einen Anstieg über 160 USD/JPY. Das Risiko von Marktinterventionen bleibt im Fokus, nachdem es in der Vergangenheit bei stark steigender Volatilität zu Eingriffen gekommen war.“
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