Nachdem die EUR/USD-Paarung gestern kaum auf das EZB-Statement reagierte, waren es die kurz darauf veröffentlichten US-Einzelhandelsumsätze, die vor der EZB-Pressekonferenz für Aufsehen sorgten, so Michael Pfister, Devisenanalyst bei der Commerzbank.

USD dürfte stark bleiben

„Die Zahlen fielen stärker aus als erwartet, gleichzeitig gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend zurück, was den überraschend starken Anstieg der Vorwoche teilweise wieder ausglich. Der US-Dollar hat davon etwas profitiert, denn EUR/USD flirtet nun eher mit 1,08 als mit höheren Werten“.

„Damit bestätigt sich einmal mehr die Story der letzten Wochen: Die US-Einzelhandelsumsätze steigen seit einigen Monaten immer schneller, was Zweifel an einer baldigen Abschwächung des US-Wachstums aufkommen lässt. Im Moment fehlt es mir an Ideen, was in den kommenden Tagen zu einer Dollarschwäche führen könnte.

„Es fehlt einfach an harten Daten, die Zweifel an der aktuellen Entwicklung aufkommen lassen könnten. Solange dies der Fall ist, dürfte der USD stark bleiben.

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