Der Geschäftsklimaindex des IFO-Instituts bleibt im Januar stabil bei 87,6, unter den Schätzungen von 88,1.

Der IFO Aktueller Bewertungsindex steigt leicht auf fast 85,7 von 85,6 im Dezember.

Der Erwartungen-Index fiel auf 89,5 von der vorherigen Veröffentlichung von 89,7.

Marktreaktion

EUR/USD bleibt nach der Veröffentlichung der deutschen IFO-Daten nahe 1,1850 stabil.

Euro - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Euro (EUR) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Euro war am stärksten gegenüber dem US-Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.27% -0.22% -1.11% -0.12% -0.45% -0.44% -0.63%
EUR 0.27% 0.04% -0.89% 0.15% -0.18% -0.17% -0.36%
GBP 0.22% -0.04% -0.93% 0.11% -0.23% -0.21% -0.41%
JPY 1.11% 0.89% 0.93% 1.08% 0.73% 0.76% 0.56%
CAD 0.12% -0.15% -0.11% -1.08% -0.34% -0.31% -0.51%
AUD 0.45% 0.18% 0.23% -0.73% 0.34% 0.01% -0.22%
NZD 0.44% 0.17% 0.21% -0.76% 0.31% -0.01% -0.20%
CHF 0.63% 0.36% 0.41% -0.56% 0.51% 0.22% 0.20%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Euro aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als EUR (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

(Dieser Abschnitt wurde um 06:30 GMT als Vorschau auf die IFO-Umfragedaten für Januar veröffentlicht)




Überblick über die deutsche IFO-Umfrage

Das IFO-Institut in Deutschland wird am Montag um 09:00 GMT seine Geschäftserhebung für Januar veröffentlichen.

Der IFO-Geschäftsklimaindex wird in diesem Monat voraussichtlich auf 88,1 steigen, nach einem Wert von 87,6 im Dezember.

Der Index für die aktuelle Beurteilung lag bei 85,6, während der Erwartungen-Index im Dezember bei 89,7 lag.

Wie könnte die deutsche IFO-Umfrage EUR/USD beeinflussen?

EUR/USD könnte gedämpft bleiben, wenn die Daten der IFO-Geschäftserhebung wie erwartet ausfallen, während die Nachfrage nach sicheren Anlagen steigt und weiterhin mit einem Gap nach oben gehandelt wird. Der Euro (EUR) könnte jedoch seine Position halten, da die PMI-Daten der Eurozone auf einen schwachen Dienstleistungssektor im Januar hindeuten, was die Aussicht auf unveränderte Zinssätze der Europäischen Zentralbank (EZB) aufrechterhält. Frühere Veröffentlichungen aus Deutschland waren ermutigender, da der Dienstleistungs-PMI die Prognosen übertraf und sich im expansiven Bereich hielt, während der PMI für das verarbeitende Gewerbe sich verbesserte, aber unter der Schwelle für Expansion und Kontraktion blieb.

Das Paar EUR/USD verliert an Boden, da der US-Dollar (USD) seine täglichen Verluste zurückgewinnt, unterstützt durch die gestiegene Risikoaversion, die auf Handels- und geopolitische Spannungen zurückzuführen sein könnte. US-Präsident Donald Trump drohte, 100% Zölle auf kanadische Waren zu erheben, falls Ottawa ein Handelsabkommen mit China abschließen sollte. Der kanadische Premierminister Mark Carney erklärte am Sonntag, dass Ottawa keine Pläne hat, ein Freihandelsabkommen mit China zu suchen. Trump warnte auch, dass sich eine US-Flugzeugträgerstreitmacht auf den Weg in den Nahen Osten macht, während die Spannungen mit dem Iran zunehmen.

Technisch gesehen wertet EUR/USD ab, nachdem es bei viermonatigen Höchstständen eröffnet hat und zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts um 1,1860 handelt. Dennoch bleibt die bullische Tendenz bestehen, da der 14-Tage-Relative Strength Index (RSI) bei 69,00 positioniert ist, was auf ein gestrecktes Momentum hindeutet. Das Paar könnte in Richtung eines neuen viermonatigen Höchststands von 1,1897 zurückprallen, der mit der psychologischen Marke von 1,1900 übereinstimmt. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim neun-Tage-Exponential Moving Average (EMA) von 1,1739.

Wirtschaftsindikator

ifo - Geschäftsklimaindex

Der deutsche Geschäftsklimaindex, veröffentlicht durch CESifo Group ist genaugenommen ein Frühindikator für die aktuellen Bedingungen und die Geschäftserwartungen in Deutschland. Das Institut befragt mehr als 7.000 Unternehmen über ihre Einschätzung der Geschäftslage und ihre kurzfristigen Planung. Ein positives Wirtschaftswachstum ist bullish für den EUR, während ein niedriger Wert als negativ (oder bearish) zu sehen ist.

Mehr lesen

Letzte Veröffentlichung: Mo Jan. 26, 2026 09:00

Häufigkeit: Monatlich

Aktuell: 87.6

Prognose: 88.1

Vorher: 87.6

Quelle: IFO Institute

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