OCBC-Stratege Christopher Wong betont, dass der Singapur-Dollar nach der FOMC-Sitzung weiter stark von der breiteren Dollar-Entwicklung geprägt bleibt, da er sehr sensibel auf Bewegungen des US-Dollar reagiert. Er bleibt beim SGD vorsichtig, falls der US-Dollar-Index (DXY) und die kurzfristigen US-Renditen weiter steigen. USD/SGD dürfte damit vorübergehend unterstützt bleiben. Zugleich verweist Wong darauf, dass schwächere US-Daten zu Konjunktur, Arbeitsmarkt oder Inflation erneut Abwärtsdruck auf USD/SGD auslösen könnten.

Singapur-Dollar hängt an US-Daten

„Der SGD könnte nach der FOMC-Sitzung im Zuge der breiteren USD-Bewegung weiter etwas Abschwächungsdruck erleben, da er vergleichsweise stark auf Veränderungen des US-Dollar reagiert. Wir würden eine leicht vorsichtige Haltung zum SGD beibehalten, falls der DXY und die kurzfristigen US-Renditen im asiatischen Handel weiter steigen.“

„Der hawkische Schwenk der Fed könnte USD/SGD kurzfristig vorübergehend stützen. Das ändert jedoch nichts an der grundsätzlichen Sensibilität gegenüber US-Daten. Sollten die kommenden US-Daten zu Aktivität, Arbeitsmarkt oder Inflation nachlassen und die Zinserwartungen zurückgenommen werden, könnte bei USD/SGD erneut Abwärtspotenzial entstehen.“

„Das tägliche Momentum ist bullisch, doch der RSI ist in die Nähe überkaufter Bedingungen gestiegen. Die Kursentwicklung deutet auf ein mögliches Hanging-Man-Muster hin, während sich ein Death Cross abzeichnet, bei dem die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie nach unten schneidet.“

„Wir beobachten die weitere Kursentwicklung, um eine mögliche bärische Umkehr zu bestätigen oder zu sehen, ob die bärischen Signale neutralisiert werden. Ein Widerstandsbereich liegt bei 1,2790, dem 50-Prozent-Fibonacci-Retracement vom Tief zum Hoch 2026, bis 1,2810, wo die 50-, 100- und 200-Tage-Linien verlaufen. Die nächste Marke liegt bei 1,2840, dem 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement. Unterstützung findet sich bei 1,2740, dem 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement, sowie bei 1,27, der 21-Tage-Linie.“

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