Der Dollar hat diese Woche still und leise etwas zugelegt. Wir sind uns nicht sicher, was dahintersteckt, würden aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine allzu großen Schlüsse daraus ziehen. Vielleicht liegt es einfach daran, dass Short-Positionen in Dollar teuer sind, da die einwöchigen Dollar-Zinsen immer noch deutlich über 4,00 % liegen, wie ING-Devisenanalyst Chris Turner anmerkt.

Marktbewegungen könnten begrenzt sein

„In dieser Woche gab es trotz der von den europäischen Staats- und Regierungschefs begrüßten „Durchbruch“ keine nennenswerten Fortschritte in der Ukraine-Krise. Wir werden sehen, ob weitere Details über das Niveau der Unterstützung bekannt werden, die die USA Europa zur Verteidigung der Ukraine zu bieten bereit sind, und ob Präsident Putin bereit ist, europäische Bodentruppen in der Ukraine zu akzeptieren – eine Drohung, die Russland (im Rahmen der NATO) überhaupt erst zum Einmarsch in die Ukraine veranlasst hatte.“

„Was den Kalender für heute angeht, so wird der voraussichtliche Fed-Vorsitzende Christopher Waller um 17 Uhr MEZ sprechen, allerdings zum Thema Zahlungsverkehr. Interessanter dürfte die Veröffentlichung des FOMC-Protokolls um 20 Uhr MEZ sein, in dem die Ansichten der beiden Dissidenten (Waller und Bowman), die im Juli für eine Zinssenkung gestimmt haben, näher erläutert werden dürften.“

„Die Marktbewegungen dürften jedoch begrenzt sein, da der Juli-Arbeitsmarktbericht erst wenige Tage später veröffentlicht wurde. Ein viel besseres Bild der Lage der Fed dürfte sich am Freitagnachmittag während der Rede von Fed-Chef Powell in Jackson Hole ergeben. Insgesamt sehen wir heute keine Notwendigkeit für größere DXY-Bewegungen und können uns nur schwer vorstellen, dass der Kurs den Widerstand bei 98,50/60 durchbrechen wird.“

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